Classic 4/5

Man kann nur den Kopf schütteln wenn man die Classic 4/5 hört und dann erst sieht. Manchmal stellt sich die Frage: „Braucht man mehr?“

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Beschreibung

Der neue Spendor Classic 4/5-Lautsprecher ist der charmanteste und am schönsten ausbalancierte kleine Spendor Classic Lautsprecher aller Zeiten. Es bewahrt die faszinierende Wärme und natürliche Klarheit und Präzision seiner herausragenden Vorgänger in der Spendor Classic Line. Der Spendor Classic 4/5 liefert tiefe Frequenzen mit einem bemerkenswerten Gefühl . Es ist insbesondere frei von Künstlichkeit und übermäßigem Bass, die den Klang der meisten modernen Lautsprecher charakterisieren. Der neue Spendor Classic 4/5 spiegelt den eleganten zeitlosen Stil und das Finish der neuesten Generation von Spendor Classic-Lautsprechern wider. Ein Stil, der heute als ziemlich „cool“ gilt.

15-cm-BASS-MID-ANTRIEBSEINHEIT:

Die Classic 4/5-Bass-Mid-Antriebseinheit verfügt über ein Motor-Magnet-System mit hoher Linearität und hoher Auslenkung, ein Chassis aus Magnesiumlegierung aus Druckguss mit 15 cm Durchmesser, einen EP77-Polymerkegel und eine neue Einfassung und Suspensionsmaterialien mit hervorragender thermischer und mechanischer Stabilität. Der Treiber hat ein gutes Power-Handling und eine extrem gute Linearität auf niedrigem Niveau. Die wichtigsten elektrischen, mechanischen und Dämpfungsparameter wurden für das geschlossene Gehäuse optimiert. Unabhängig davon, ob sie auf einem Ständer oder einem offenen Regal stehen, liefert der 4/5 immer tiefste Frequenzen mit feiner Artikulation und einem natürlichen Gefühl für Tiefe und musikalisches Timing. Niedrige Frequenzen fügen sich nahtlos in das schön klare und offene Mittelband ein.

WIDE-SURROUND 22-mm-Hochtöner

Ein 22-mm-Wide-Surround-Hochtöner kombiniert den erweiterten Frequenzgang einer kleinen Membran mit den Niederfrequenzeigenschaften einer größeren Membran, um über einen sehr weiten Frequenzbereich einen stabilen, niedrigen Verzerrungsgang zu erzielen. Das einzigartige Membranprofil bietet einen gleichmäßigen Hochfrequenzgang über einen sehr weiten Hörbereich.

Gehäuse Dämpfung

Das Timing ist für das Musikerlebnis von grundlegender Bedeutung. Bei herkömmlichen Lautsprechern werden starre Gehäusewände mit hoher Dichte massengedämpft, um Gehäusevibrationen zu reduzieren. Dadurch wird Energie gespeichert und langsam freigesetzt. Dies führt zu einer inakzeptablen Unschärfe und Verlangsamung des Klangs. Die Lösung von Spendor für das Gehäuse der 4/5 sind dünne, massearme Seitenwände, die an einer starren vorderen Schallwand verankert sind. Jedes Paneel ist mit einem viskoelastischen Dämpfungspad verbunden, das jegliche Störenergie in unhörbare Wärme umleitet. Das Ergebnis ist ein wunderschön ansprechender Sound mit allen Arten von Musik.

Die Weiche – EINFACH ZU betreiben

Eine sorgfältig verfeinerte Frequenzweiche mit präzise gewickelten Induktivitäten und hochlinearen Kunststofffolienkondensatoren integriert die Treiber nahtlos in eine optimierte Phasenausrichtung. Die Frequenzweiche wurde sorgfältig entwickelt, um eine einfach zu treibende 8-Ohm-Last zu erreichen, die vollständige Kompatibilität mit allen guten Verstärkern gewährleistet, vom der leistungsstarken Endstufe bis zu den esoterischsten Röhrendesigns.

ULTIMATIVE AUFMERKSAMKEIT ZUM DETAIL

Jede kritische Komponente und jeder komplette Spendor-Lautsprecher wird in jedem Schritt des Produktionsprozesses nach strengen Broadcast-Referenzstandards kalibriert, und jeder Spendor-Lautsprecher wird vollständig in Großbritannien entwickelt und hergestellt.

Zusätzliche Informationen

Größe n. v.
Prinzip

2-Wege Lautsprecher

Hochtontreiber

22mm Seidenkalotte

Tief-/Mitteltontreiber

Spendor 150mm EP 77 Basstreiber

Empfindlichkeit

84dB bei 1 Watt/1 Meter

Übergangsfrequenz

4,2 kHz

Frequenzgang

55 Hz – 25 kHz

Impedanz

8 Ohm nominal (5 Ohm Minimum)

Empf. Verstärkerleistung

25 – 100 Watt/Kanal

Gewicht

5 kg /stück

Farbe

Kirsche, Walnuss Natur

Einspielzeit

Ab 180 Stunden

Video Classic 4/5

Video Classic 4/5

Testbericht Classic 4/5

Testbericht Classic 4/5

Spendor Classic 4/5 hifitest.de

Wegbegleiter
Das Verfassen eines Artikels ist fast immer auch ein Abschied, ein „Adieu“- Sagen zu einem Testgerät, das einen zumindest eine Weile begleitet hat. Diese Zeilen sind eine Hommage an einen besonderen kleinen Lautsprecher, der mir in besonderen Zeiten ans Herz gewachsen ist
Meine letzte „Amtshandlung“ vor dem Corona-Shutdown war ein Besuch in der Nachbarschaft: Nur ein paar Kilometer die A3 hinunter residiert Stefan Becker vom BT-Hifi -Vertrieb, der mir die neueste Kreation aus dem Hause Spendor für einen ausgiebigen Test versprochen hatte. Wie immer gab es – natürlich mit dem gebotenen Sicherheitsabstand – einen köstlichen Cappucino und ein höchst spekulatives Gespräch darüber, wie es in den nächsten Monaten wohl weitergehen wird. Nun: Hellsehen können wir alle nicht, aber es herrschte Einigkeit darüber, dass einfach jeder individuell nach seinen Möglichkeiten so gut wie möglich weitermachen muss. In diesem Sinne habe ich mir die beiden kleinen Monitorboxen nach den üblichen Durchgängen im Verlag – Fotostudio und Messlabor – mit ins Home Office genommen. Da ich mir die Anweisung Stefan Beckers, die kleinen Böxlein noch etwas einzuspielen, zu Herzen genommen und auch noch ziemlich viel Zeit hatte, wanderten die Spendors erst einmal ins Schlafzimmer. Dort durften sie etwas provisorisch auf meinen eigentlichen dortigen Boxen Platz nehmen – zwei alte Yamaha-Monitor- Lautsprechern, die nicht nur gefühlt zehnmal so groß sind wie die LS 4/5: Zwölfzoll- Tieftöner und dazu ganz klassisch im Stil der 70er Jahre zwei Kalotten für den Mittel- und Hochtonbereich. Befeuert werden sie standesgemäß von einem alten Marantz- Receiver, der mit auch heute noch mehr als respektablen technischen Werten aufwartet. Das bin ich meiner Profession trotz meiner Schwäche für alte Hifi -Geräte schuldig. A propos Profession: Ich verrate Ihnen jetzt etwas, was in Puristenkreisen völlig verpönt ist: Gerade, wenn ich morgens das Radio einschalte und leise Popmusik höre, bin ich ein großer Freund der ach so bösen Loudness-Taste. Was soll ich sagen: Ich weiß, das ist nicht neutral; emotional jedoch gibt mir dieser Extra-Schub von unten raus ein wohliges Gefühl. Und, ich will nicht darum herumreden: Der Umstieg von den großen Yamahas auf die winzigen Spendor war schon ein schwerer Einschnitt in Sachen Bass, denn erst einmal gab es so gut wie keinen, zumindest nicht im Vergleich zu den riesigen Yamahas. Kein Wunder, arbeitet die Classic 4/5 doch mit einem kleinen 15-Zentimeter-Tiefmitteltöner in einem Nettovolumen von gerade einmal acht Litern. Das Konuschassis arbeitet hinauf bis immerhin 4,2 Kilohertz, wo die Kalotte übernimmt. Beim diesem Hochtöner fällt als Erstes die extrem breite Sicke auf, die der eigentlich schallabstrahlenden Fläche einen für die Bauart sehr großzügigen Hub erlaubt – zusammen mit der hohen Trennfrequenz ist der Hochtöner damit gegen jegliche Form von Überlastung perfekt geschützt. Mutig ist die Entscheidung, den Tieftöner in ein geschlossenes Gehäuse zu bauen. Hier aber besinnt man sich bei Spendor auf die lange Tradition der Firma, ja ihre Wurzeln, als Lieferant hochwertiger Studio- Monitore für die BBC und Tonstudios. Natürlich kann gerade eine Box dieser Größe subjektiv und objektiv von der Unterstützung eines zusätzlichen Resonators im Tiefton profitieren. Allerdings – und das haben die wenigsten auf dem Schirm – gibt es hier auch diverse Kompromisse, die man dann machen muss: Zum Einen erfordert ein Bassreflexgehäuse für ein bestimmtes Chassis für einen saubere Abstimmung immer ein merklich größeres Gehäuse. Zum anderen sorgt der Reflexkanal zwar für einen ausgedehnteren linearen Verlauf des Schalldrucks bis hin zu seiner Resonanzfrequenz. Darunter aber fällt der Pegel doppelt so schnell ab (um es mal populärwissenschaftlich auszudrücken) wie bei einer geschlossenen Box. Nun ist die Classic 4/5 dafür ausgelegt, recht nah an einer Rückwand zu stehen. Wir erinnern uns: Der Urvater aller kleinen Monitorboxen LS3/5 war für die Übertragungswagen der BBC konstruiert worden und stand dort sogar eingebaut in die Wand über dem Mischpult. Eine Position, die alle Monitore seitdem in unzähligen kleinen Studios auf der ganzen Welt besetzen. Und hier kann die Classic 4/5 den Vorteil ihrer geschlossenen Bauweise ausspielen: Eine Grenzfläche unmittelbar hinter der Box oder zumindest in der Nähe hebt nämlich vor allem unterhalb von 200 Hertz den Pegel mehr und mehr an. In Addition mit dem flach abfallenden Pegel der geschlossenen Spendor ergibt sich ein ausgewogener Frequenzgang – wie ich es mit meiner Aufstellung auch realisiert habe. Zwei kleine Tipps noch zum Umgang mit der kleinen Spendor, die ansonsten ein wirklich verträglicher Typ ist, was ihre Peripherie angeht: Zum einen entwickelt sie sich während ihrer Einspielzeit in Sachen Basstiefe und -sattheit deutlich. In den ersten Tagen war die Performance tatsächlich etwas dünn – das hat sich nach einer Woche deutlich in Richtung einer sehr befriedigenden Sonorität und einer Tiefbasswiedergabe entwickelt, die deutlich über das Prädikat „angedeutet“ hinausgeht. Tatsächlich, auch wenn das etwas überfreundlich gegenüber der Spendor wirkt, hat sie diesbezüglich meine Yamaha-Monitor überflügelt, die natürlich durch ihre Größe absolut einen deutlich höheren Wirkungsgrad haben, in Sachen satte und runde Wiedergabe zwischen Bass und Grundton aber nur zweiter Sieger sind. Und auch die räumliche Wiedergabe, gerade in der Tiefe der virtuellen Bühne, gelingt der Spendor etwas besser – und das ist gegen eine gut gemachte Drei-Wege-Box schon eine Ansage.
Klar: Hier hilft das Bündelungsverhalten des sehr weit nach oben spielenden Tiefmitteltöners schon mit, aber wenn das Ergebnis so überzeugend ist, nehmen wir diesen rein technischen Einwand gerne in Kauf. Außerdem sorgt die geringe an den Raum abgegebene Energie um drei Kilohertz immer für ein tendenziell angenehmes Klangbild, ohne den Direktschall zu verfälschen – gute Abstimmung! Der Hochtöner macht einen guten Job. In Sachen Dynamik sind der kleinen Spendor natürlich Grenzen gesetzt, aber diese liegen deutlich weiter entfernt, als es die handliche Größe vermuten ließe: Mit der einen oder anderen Platte konnte ich auch mal richtig feiern und die Spendor hat geliefert. Die Box dankte es dabei übrigens durchaus, wenn sie von einem Verstärker angesteuert wird, der ein bisschen Leistungsreserven hat und dementsprechend Dämpfungsfaktor besitzt: Dynamisch wirkt das dann deutlich zupackender und „aufgeräumt“. Und jetzt sitze ich hier und soll die kleinen Classic 4/5 wieder einpacken… und das tut dieses Mal richtig weh. Klar, ich hatte für die kleinen Lautsprecher mehr Zeit als für viele andere Testgeräte und sie ließen sich durch ihre Kompaktheit schnell und einfach in ein bestehendes Setup integrieren. Aber dass sie mir so sehr ans Herz wachsen würden, hätte ich nicht erwartet. Guter Lautsprecher.
Fazit
Über die reinen technischen Daten und die makellose Verarbeitung hinaus, ist die Spendor Classic 4/5 einfach ein durch und durch sympathischer kleiner Lautsprecher.

TEST: Spendor Classic 4/5 im lite Magazin

Vintage-Design, moderne Technik, exzellenter Klang
Spendor hat seine Classic-Reihe überarbeitet und ist dabei der legendären LS 3/5 ans Leder gegangen. Beim frischen Update blieb kein Bauteil unberührt und Ergebnis, kann sich sehen und selbstverständlich hören lassen. Der klassischen Linie ihres Vorgängers bleibt die Classic 4/5 dabei selbstverständlich treu. Klanglich legt sie aber tatsächlich noch eine Schippe drauf.
Spendor Audio gehört heute zu den weltweit angesehensten HiFi-Marken. In den späten 1960er Jahren aus der Taufe gehoben, gehört Spendor heute zu den wenigen Audio-Unternehmen, das nach wie vor in Großbritannien entwickelt und produziert. Der Markenname leitet sich dabei aus den Vornamen seiner Gründer Spencer und Dorothy Hughes ab. Spencer Hughes arbeitete seinerzeit als Ingenieur in der Tontechnik der BBC und hatte dort reichlich Erfahrung gesammelt. Basierend auf diesem Knowhow entwickelte er die BC1, die später als „Monitor der Wahl“ in vielen Studios galt und den Grundstein für den Erfolg der Marke legte. Der Gute Ruf kommt auch heute nicht von ungefähr, denn seit inzwischen über 50 Jahren entwickelt Spendor sogar seine Treiber, Frequenzweichen und Gehäuse selbst. Sämtliche Bauteile werden sorgfältig miteinander verglichen, was die Toleranz für ein Lautsprecherpärchen auf ein Minimum reduziert. Und das ist nur eines der vielen Dinge, die einen Spendor-Lautsprecher ausmachen.
Retro-Look
Beim ersten Anblick der Classic 4/5 fühlte ich mich fast in meine Kindheit zurückversetzt. Meine erste Kompaktanlage wurde mit ähnlich anmutenden Lautsprechern ausgeliefert. Sie bot einen Radioempfänger, ein eingebautes Kassettendeck und einen Plattenspieler. Der Klang war nicht sonderlich berauschend, aber die Form der Lautsprecher war ziemlich ähnlich. Damit wären die Ähnlichkeiten aber bereits genannt. Beim Auspacken und bei der Positionierung der Classic 4/5 fällt mir nämlich schnell auf, dass diese nicht nur deutlich besser verarbeitet ist, sondern auch deutlich mehr Gewicht auf die Waage bringt. Einzig die Walnuss-Optik und die eckige Form erinnern noch an meine alten Lautsprecher. Sehr gut gefällt mir übrigens der umlaufende Rahmen, der die magnetisch haftende Frontblende perfekt einpasst. Ebenso sauber gelingt hier die Einbettung der Technik: Beide Chassis sind bündig in das Gehäuse eingelassen und von außen fest verschraubt. Oben befinden sich eine 22-Millimeter-Hochtonkalotte und darunter das Tief-/Mitteltonchassis mit seinen 140 Millimetern Durchmesser.
Klassische Werte
Auffällig ist der Kegel, Phase Plug genannt, im Zentrum der Membran. Er ist für die optimale Schallausbreitung verantwortlich. Rückseitig befindet sich noch das Anschlussterminal seinen nach oben geneigten Schraubklemmen. Sie nehmen Bananenstecker, Kabelschuhe oder blanke Kabelenden mit bis zu zehn Quadratmillimetern Querschnitt auf. Bei der Classic 4/5 handelt es sich übrigens um einen geschlossenen Regallautsprecher in Zwei-Wege-Ausführung. Dieser ist wahlweise im Walnuss- oder Kirschdesign erhältlich. Dass es sich bei diesem Regallautsprecher um ein geschlossenes System handelt, ist schon beinahe ungewöhnlich. Das wiederum verspricht mehr Flexibilität in der Aufstellung und einen kontrollierten und schnellen Grundton. Dabei erwarte ich aber auch einen nicht ganz so tiefen Abstieg in den Basskeller. Dagegen spricht allerdings das Datenblatt: Mit seinen weniger als zehn Litern Gehäusevolumen soll die Classic 4/5 nämlich einen Frequenzbereich von 55 Hertz bis 25 Kilohertz wiedergeben. An Bass sollte es dann also nicht mangeln.
Flexibel, nicht wählerisch
Empfohlen wird diesbezüglich ein Verstärker mit 25 bis 100 Watt pro Kanal. Ideale Voraussetzungen für den Edwards Audio IA7W, den ich gerade auch zum Test hier habe. Dass der Tief-Mitteltöner rauf bis 4200 Hertz wiedergibt und erst dann an seinen Kollegen im Hochtonbereich übergibt, unterstreicht das offensichtliche Vertrauen in die eigens entwickelten Chassis. Laut dem beiliegendem Datenblatt ist das Gehäuse 305 Millimeter hoch. In der Breite werden 198 Millimeter angegeben und in der Tiefe misst der Lautsprecher 165 Millimeter. Dabei gilt aber auch zu berücksichtigen, dass die Kabel nach hinten etwas herausstehen. Aufgrund der Tatsache, dass es sich hierbei um ein geschlossenes System handelt, kann die Classic 4/5 auch ziemlich wandnah aufgestellt werden. Ein etwas größerer Abstand tut dem Lautsprecher allerdings auch gut, der dies durch ein etwas transparenteres Klangbild quittiert. Aufstellungstechnisch ist mit der Spendor also vieles möglich – auch unter eher ungünstigen Raumbedingungen.
Sound der 20er
Die Aufstellung der Lautsprecher gestaltet sich folglich als ziemlich einfach: Hinstellen, anschließen, irgendwo mittig hinsetzen und genießen. Die erste Hörsession ist dann auch gleich anders als gewohnt. Wo viele andere Regallautsprecher ihr fehlendes Volumen durch einen aufgedickten Bass zu kompensieren versuchen, punktet die Spendor durch eine offensichtlich perfekte Abstimmung. Wer es richtig fett im Bass bevorzugt, wird einen Moment brauchen, um die Vorzüge der Classic 4/5 zu erkennen. Ich weiß wovon ich spreche, ich gehöre zu jenen Hörern, die auf fette, voluminöse Bässe stehen. Deshalb brauchte ich ein paar Minuten, um mich an die fehlende Übertreibung im Tieftonkeller zu gewöhnen. Dann aber werden mir die Ohren geöffnet und die mir bekannten Teststücke erklingen in ungeahnter Qualität. Was ich zunächst dabei kaum bemerke: Die in vielen anderen Lautsprechertests störenden Raummoden, gegen die ich oft mit lästigem Boxenrücken ankämpfe, sind hier kaum vorhanden.
Unverfälscht
Dass die Spendor aufgrund ihrer kompakten Abmessungen nicht in tiefste Bassebenen vorstoßen kann, ist klar. Die Classic 4/5 versucht aber auch gar nichts aufzubauschen, sondern stellt den Tieftonbereich einfach nur richtig dar – und zwar mit genug Volumen und Tiefgang. Dabei ist der Bass nicht die Spur aufdringlich, sondern offensichtlich perfekt eingebunden. Das Ergebnis ist ein richtig schön sauberer, trockener und direkter Sound. Speziell im Grundton spielt die Classic 4/5 dabei extrem agil und munter auf. Die Abstimmung ist für meine Begriffe optimal gelungen. Die Darstellung gefällt mir unglaublich gut. Beispielsweise werden Stimmen fantastisch im Raum abgebildet, ohne in den Vordergrund geschoben zu werden. Viele andere, ähnlich dimensionierte Lautsprecher tendieren eher dazu alles in die Tiefe des Raums zu ziehen, speziell wenn Hall im Spiel ist. Die Spendor projiziert dagegen mehr nach vorn und in die Breite. Das schafft ein präsenteres Auftreten macht die Klangbühne realistischer.

Die Classic 4/5 bringt Struktur ins Klangbild
Eigentlich spielt es keine Rolle, was ich der Classic 4/5 zuspiele, sie beweist immer aufs Neue, dass sie allen Genres gewachsen ist. Besonders faszinierend gelingt ihr die Darstellung natürlicher Instrumente und Stimmen. Dazu aber gleich mehr, denn zunächst geht es mit „Selenium Forest“ von Plini weiter im Test. Das Stück beginnt mit einer weit entfernten, stilistisch leicht verzerrten Elektrogitarre im Intro. Kurz darauf erweitert sich der Raum nach vorn mit einer unverzerrten Gitarre, Schlagzeug und Synthesizern. Bereits hier beeindruckt mich, wie brillant die einzelnen Toms des Schlagzeugs im Raum aufgeteilt werden. Und da der Bass nicht die treibende Kraft der Lautsprecher darstellt, geht das Klanggewirk nicht im hämmernden Double-Bass-Feuerwerk des Schlagzeugers unter. Nochmal: Das heißt nicht, dass kein Bass zu hören wäre. Im Gegenteil, der Bass ist hier perfekt eingebettet, spielt nur etwas weniger im Vordergrund als bei deutlich größeren Lautsprechern.

Verteilte Rollen
Das wiederum trägt dazu bei, dass sich die Musik viel freier entfalten kann. Was mir dabei noch positiv auffällt: Die Classic 4/5 kitzelt feinste Nuancen aus der Musik, die man sonst gern mal überhört, bzw. die von vielen anderen Regallautsprechern erst gar nicht reproduziert werden. Noch eine Spur druckvoller wird der Auftritt im Bass, sobald der Verstärker leicht über Zimmerlautstärke heraus spielen darf. In „Invincible“ von Tool erhalten die Toms und die Bass-Drum jetzt knallharte Rückendeckung und klingen richtig satt. Dabei rücken sie aber nicht aus der Gesamtchoreografie heraus, sondern glänzen mit punktierten Akzenten. Der Hochtöner passt sich unterdessen perfekt in dieses Bild ein. Er reproduziert die knackigen High-Hat-Sounds, während er gleichzeitig die streichelnden Ridebecken reproduziert. Ganz nebenbei nimmt jedes Instrument dabei seine klare Position auf der breit aufgespannten Bühne ein.

Ärmel hochgekrempelt
Sehr schön zu hören ist das in „Space Cadet“ von Kyuss. Die Akustikgitarren erklingen gerade im Mitteltonbereich mit ordentlichem Volumen und werden sanft im Hochton begleitet. Die Stimme des Sängers ertönt gefühlvoll aus dem rechten Lautsprecher, während die Schellen im Hintergrund leicht angestimmt werden. Ich bin durchweg von der feinfühligen Abbildung der Classic 4/5 überzeugt, die jedes Instrument mit dem nötigen Respekt und der erforderlichen Klarheit abbildet. So muss das sein, das ist mal richtig gut! Der Wechsel zu „Buckethead“ von Whitewash zeigt dann, dass die Spendor aber auch so richtig die Ärmel hochkrempeln kann. Die satte Bass-Drum vereinigt sich mit dem weichen Bass, während die Snare-Drum mit ihrem fetzigen Sound den nötigen Kontrast bildet. Dass die Lautsprecher das Geschehen mehr in Richtung Zuhörer tragen, als in der Tiefe des Raumes zu verschwinden, verdeutlicht das anschließend angespielte „War Flower“ von Mayan Factor bereits im Intro wunderschön.
Der unendliche Raum
Die beiden Gitarren werden direkt vor den Lautsprechern platziert, während die Elektrogitarre fast schon um den Hörer herum zu wandern scheint. Das wohl jedem Filmfan bekannte „After Dark“ von Tito & Tarantula aus „From Dusk Till Dawn“, beeindruckt mich anschließend gleichermaßen – mindestens. Den Classic 4/5 gelingt es auch hier einen unglaublich weitgefächerten Raum auszubreiten. Das Klangbild steht bereits mit den ersten Takten und versprüht seine wohlige Atmosphäre in meinem Hörraum. Was mir hier aber besonders gefällt, sind die die rhythmusbildenden und seidenweich schubbernden Rasseln, die den Takt angeben. Die Gitarren stehen jetzt ziemlich weit aussen, während die Perkussion sich mittig auf der Bühne austobt. Dahinter die Stimme Tito Larrivas, nicht aufdringlich aber doch präsent. Wer den Film auch nur einmal gesehen hat, hat bei dieser Performance sicher sofort die lasziv tanzende Salma Hayek vor Augen, die diesen Song zum Kult machte.
Druckvoll korrekt
Weiter geht es mit „Keep On Trippin‘“. In diesem eher jazzigen Stück von Manu Katché gewinnt man als Zuhörer fast den Eindruck, den Flügel eigenhändig zu spielen. Der Schlagzeuger streichelt sanft über sämtliche Becken, die ihm zur Verfügung stehen. Das Saxophon spielt leicht rauchig und leuchtet förmlich vor Brillanz. Etwas heftiger wird es dann im Mittelteil: Jetzt teilt der Schlagzeuger deutlich mehr aus und die Membranen der Classic 4/5 bekommen eine etwas härtere Gangart zu spüren. Davon zeigen sie sich allerdings wenig eingeschüchtert. Im Gegenteil, jetzt geben sie, was ihnen abverlangt wird. Dass dabei in den harten Rim-Shots keine Ghost-Note auf der Snare verloren geht, war nach den vorangegangenen Endrücken fast schon zu erwarten. Aber auch wenn es nicht so natürlich zugeht, wie in „Oi-1“ von Biosphere, wissen die Classic 4/5 zu gefallen. Das Intro verlangt ordentlich Druck im Bass, den die Spendors tatsächlich auch abliefern können.
Starke synthetische Sounds

Der Synthesizer saust mit seinem halligen Sound quer durch den Hörraum, die leicht schrillen Sounds aus dem Sequencer werden akkurat abgeliefert. Mit der Akustikversion von „I Don’t Care Anymore“ von Hellyeah erwähle ich dann das nächste Kaliber aus meiner Playlist. Nur wenn die Gitarren so richtig losfetzen und wenn die Stimme des Sängers von sanft kuschelnd in aufgeregtes Klagen wandert, stellt sich hier Gänsehaut ein. Exakt das passiert hier, wobei meiner Meinung nach selbst die von mir geschätzte Originalversion von Phil Collins in den Schatten gestellt wird. Die knackige Präsentation der leicht blechern abgestimmten Toms und der reißerischen Gitarren gelingt der Classic 4/5 hier in Perfektion. Wow, das ist mal eine Ansage und generell ein heißer Tipp für alle, die ihren Lautsprechern mal etwas tiefer auf den Grund gehen möchten.
Weite Bühne
Aber zurück zu den Spendors: Da ich einfach keinen Test ohne Yello und Fifi Rong abschließen kann, höre ich mir natürlich auch noch „Kiss The Cloud“ an. Das unglaublich tief angelegte Bassfundament gelingt den Classic 4/5 dabei aufgrund ihrer kompakten Abmessungen nicht zu reproduzieren. Das ist nicht schlimm, dafür wurden sie aber auch nicht konstruiert. Ihr Auftrag ist die möglichst originalgetreue Wiedergabe aller Frequenzen oberhalb von 55 Hertz. Und diese Aufgabe erfüllen sie offensichtlich auch. Zugleich kreieren meine Testgäste eine weit gefasste Bühne, die in der Raumdarstellung sogar weit hinter meinen Hörplatz zu reichen schient. Ich bin quasi umfüllt von der Musik, während Fifi Rongs Stimme offenbar keine Nuancen vermissen lässt. Ganz nebenbei bemerkt erklingen auch alle perkussiven Elemente, die Yello begleitend in den Raum stellt, satt und rund.
Fazit
Wer auf eine erstklassige musikalische Abbildung steht – die nicht nur die ersten zehn Minuten verzaubert – der ist bei der Classic 4/5 perfekt aufgehoben. Mit diesem Lautsprecher

 

Spendors Classic 4/5 im Test bei den HIFI STARS

Auf den Punkt gebracht

Die Spendor Classic 4/5 ist die aktuelle Version des legendären BBC-Monitors LS 3/5 und überrascht trotz

Understatement mit ihrer klanglichen Größe.

Ansgar Hatscher

Classic Serie

Classic Serie

ENTWICKELT FÜR MUSIK. ENTWORFEN FÜR SIE.

Über fünf Jahrzehnte haben sich die Spendor Lautsprecher der Classic-Serie ihren ausgezeichneten Ruf erarbeitet und gelten weltweit als Referenzstandard für viele Audiophile, Musiker und professionelle Toningenieure. Inspiriert durch die weltweite Begeisterung und Anerkennung nach Einführung des Topmodels Spendor Classic 200 in 2017 präsentierte  man  heute die wohl umfangreichste Leistungsverbesserung aller Zeiten in der Classic-Serie.

Die neuen Modelle wurden um eine völlig neue Generation von bei Spendor entwickelten Treibern herumgebaut. Mit fortschrittlichen Polymer- und Kevlar-Kegeln ausgestattet, aufgehängt in Chassis aus einer gegossenen Magnesium-Legierung mit  hocheffizienten Antriebssystemen, mit optimierter elektro- dynamischer Dämpfung und ausgezeichneter Wärmeableitung versehen  liefern sie einen wirklich fesselnden Klang mit beispielloser Transparenz und dynamischem Kontrast.

Mit überarbeiteten und angepassten  Frequenzweichen, verbesserten Gehäusen, einer neuen Dämpfung aus Elastomeren und mit neu entwickelten, jetzt magnetisch befestigten Frontbespannungen liefern die neue Spendor Classic-Modelle Musik in Perfektion mit der faszinierenden Wärme und dem Charme der 70er Jahre, original wie es früher bei den Aufnahmen war.

Ständig weiter entwickelt und perfektioniert über fünf Jahrzehnte bieten die Spendor Classic-Modelle das ultimative und perfekte Hörvergnügen für jeden ernsthaft audiophil interessierten Hörer.

Hauptmerkmale

  • Neuer Spendor EP77 Polymertreiber
  • Tieftontreiber aus Kevlar-Verbundmaterial mit einem Stabilisation-Kegel
  • Komplett neues Gehäuse-Design mit magnetisch gehaltener Frontbespannung
  • 2 elegante Naturfurnier-Ausführungen: Walnuss dunkel und Eiche natur
  • Kalibriert und abgestimmt entsprechend den Rundfunk-Referenzstandards
  • Design und Herstellung „Made in Britain“

Vide Classic 4/5 Unboxing

Vide Classic 4/5 Unboxing

Video Classic 4/5 Lautsprecherständer

Video Classic 4/5 Lautsprecherständer

Über Spendor

Über Spendor

SPENDOR´S GESCHICHTE

SPENDOR wurde in den späten 1960er Jahren von Spencer und Dorothy Hughes gegründet. Spencer wandte das Wissen und die Kompetenz an, die er als Ingenieur in der tontechnischen Abteilung der BBC gewonnen hatte, um seinen ersten Lautsprecher, die BC1, zu kreieren. Dieses revolutionäre Design wurde schnell zum „Monitor der Wahl“ für viele Radiosender und auch anspruchsvolle Aufnahmestudios weltweit.

Fast 50 Jahre später ist der Einfluss der ikonischen BC1 und ihrer Nachfolger immer noch im Angebot an unverwechselbaren, innovativen Lautsprechern zu sehen und zu hören. SPENDOR bleibt der Referenzstandard für anspruchsvolle Audiophile und professionelle Toningenieure und liefert einen transparenten, natürlichen und absolut musikalischen Klang, der auch Sie schnell faszinieren wird.

DIE „MAGIE“ DER MUSIK

Die Aufgabe eines High End-Lautsprechers ist es, einen klaren und transparenten Klang zu liefern. Mit der Zielsetzung, dass die unendlichen subtilen Schattierungen, Töne und Farben der Musik ohne Verzerrungen, Unterbrechungen und Kompromisse ihren ganzen Glanz frei entfalten können.

Wir alle erleben Musik auf eine wirklich einzigartige und auch sehr persönliche Weise. Dieses Erlebnis ist eine sehr intensive Erfahrung, die Emotionen weckt und sowohl Intellekt als auch die Sinne anspricht. SPENDOR-Lautsprecher zeigen alle Details und Feinheiten auf und öffnen auch neue Fenster zu diesem Erlebnis und verwandeln die Art, wie Sie Musik bisher erlebten – sie lassen Musik lebendig werden.

NÄHER AN DER DARBIETUNG

Es ist nicht mehr allgemein üblich, dass ein Hersteller die Treiber im eigenen Hause entwickelt und auch produziert – und noch seltener, dass man die Gehäuse auch selber fertigt. Diese Aufgaben erfordern sehr viel Erfahrung, Fachwissen und auch ernsthafte Investitionen. SPENDOR ist einer dieser Hersteller.

Von einem günstigen Paar A1 in Eiche natur bis zu den Classic 200 in Walnuss dunkel durchlaufen alle SPENDOR-Gehäuse ohne Ausnahme einen sorgfältigen Herstellungsprozess mit vielen Stunden Arbeit, sehr peniblem Paar-Matching, beizen und anschließendem Finishing von Hand, um ihnen dadurch ihr atemberaubendes Aussehen zu geben.

Wenn Sie solides Handwerk, Geschick, Fantasie und absolute Liebe zum Detail wirklich zu schätzen wissen können Sie jeden unserer Lautsprecher auswählen und sich trotzdem absolut sicher sein, dass Sie in echte britische Handwerkskunst investieren. Jeder Spendor Lautsprecher ist quasi ein Unikat.

LIEBE ZUM DETAIL

Der unverwechselbare SPENDOR-Sound ist das Ergebnis unserer absoluten Detail-Besessenheit. Alle Treiber arbeiten nahtlos zusammen durch effiziente Hochqualitäts-Frequenzweichen und sehr kurze Signalwege, während sie direkt an der stabilen Gehäusestruktur verankert sind. Sogar die Spulen auf den Frequenzweichen werden in Sussex gewickelt und dann abgeglichen.

Die im eigenen Betrieb gefertigten Gehäuse mit ihrem dynamischen Dämpfungssystem sorgen für eine superschnelle und unbeeinflusste Reaktion, während höchstwertige Komponenten, die internen Kabel und ein maschinell gefertigtes, solides Stabilisator-Spikesystem (bei Standlautsprechern) zu einer Effizienz führen, die in ihrer Preisklasse echte Maßstäbe setzt.

VIELFACH „AUSGEZEICHNETE“ PRODUKTE

Alle drei Produktlinien bieten Ihnen das authentische und einmalige SPENDOR-Hörerlebnis, das sorgfältig auf unterschiedliche Präferenzen, Bedürfnisse und Budgets zugeschnitten ist.

Lautsprecher der A-Serie bieten faszinierende Leistung in einem kompakten, eleganten Design.

SPENDOR Classic bietet ein unverwechselbares Hörerlebnis, das vielen Hörern bei anderen Herstellern fehlt.

Und die D-Serie bietet Auflösung, Genauigkeit und Skalierung, um Ihnen das Beste aus ihrem leistungsstarken Audiosysteme zu präsentieren.

ENTWICKELT FÜR MUSIK. ENTWORFEN FÜR SIE.

Spendor entwickelt und konstruiert seine Lautsprecher komplett in Großbritannien. Jeder einzelne SPENDOR-Lautsprecher wird in der Produktionsstätte in Sussex mit Komponenten und Gehäusen montiert, die alle durch das eigene R&D-Programm entwickelt und immer wieder verfeinert werden.

Die Lautsprecher sind einfach zu integrieren, funktionieren mit fast jeder beliebigen Hi-Fi-Anlage und verändern die Art und Weise wie Sie hören und auch unabhängig davon welche Stilrichtung an Musik Sie bevorzugen. Ihr zeitloses, elegantes Design, das sich über fünf Jahrzehnte entwickelt hat, macht sie bei Ihnen zu Hause zu einer unauffälligen Erweiterung in jedem Raum. Das Beste aber von allem, sie liefern einen detailreichen, transparenten und musikalischen Klang deutlich über ihre Preisklasse hinaus.

Download-Dokumente

Spendor Stammbaum

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Spendor Prospekt GER

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Testbericht Classic 4/5 Hifi Stars

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Testbericht Classic 4/5 Lite Magazin

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Spendor Preisliste 2021

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Testbericht Classic 4/5 LP

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