Soulines

Die Story

Mitte 2009 haben wir beschlossen, endlich etwas zu tun, was wir wirklich mögen und genießen. Als anspruchsvolle Musikliebhaber und ausgebildete Musiker mit solider Erfahrung in den Bereichen Recording, Mixing, Produktion und Sound Restauration auf der einen und ausgebildete Ingenieure im Bereich Mechanik auf der anderen Seite, haben wir uns entschieden, eines unserer langjährigen Hobbies und eine Leidenschaft zu unserem Beruf zu machen, das tunen/upgraden/redesignen von Plattenspielern - und die komplette Neuentwicklung.

Wir starteten die Firma "tt recycle"  mit der Hauptabsicht, Plattenspieler-Upgrades und Dienstleistungen zusammen mit Plattenspieler-Recycling und Redesign anzubieten. In kurzer Zeit hatten wir uns als lokaler Plattenspezialist etabliert und erfolgreich Plattenspieler für lokale Kunden recycelt, neu entworfen und aufgerüstet. Neben den beauftragten Projekten haben wir eine Reihe von Plattenspielern mit eigenen Designideen erfolgreich produziert. Schon bald wurden diese Modelle bei lokalen Audiophilen populär und wurden auf der Belgrader Hi-Files Show 2010 mit dem "Best Sound Award" ausgezeichnet.

Satie DCX YouTube-Video

Die Idee, einen einfachen, kompakten und vielseitigen, aber trotz allem eleganten, leistungsstarken und bezahlbaren Plattenspieler zu entwickeln, entstand in Form des Satie DCX Plattenspielers.
 
Inspiration fanden wir in der Musik von Eric Satie, die jeglicher Anmaßung und Sentimentalität entbehrte und dabei eine strenge Essenz offenbarte.

Elgar DCX

Der Wunsch, einen Plattenspieler zu entwickeln, der durch seine Leistung brilliert, aber auch elegant ist und kompakte Abmessungen aufweisst, brachte uns auf die Idee für den Elgar DCX. Wir benannten ihn nach dem englischen Komponisten Edward Elgar, dem ersten Komponisten der klassischen Musik, der das Grammophon ernst nahm, sowie nach dem Komponisten unseres Lieblings-Cellokonzerts - dem Cellokonzert in e-Moll.
 

Dostoyevsky DCX YouTube-Video

Der Dostoyevsky DCX wurde als "klassischer" Plattenspieler konzipiert, eine hölzerne quadratische Box mit Teller und Tonarm auf der Oberseite. Die Idee bestand darin, den "klassischen Plattenspieler-Look" zu kreieren, während Design und Technik die Basis für einen großartig klingenden Plattenspieler sein sollten.
 
Nach drei Jahren Produktion mit einigen kleinen Verbesserungen im Laufe der Zeit wurde unser "klassisch aussehendes" Modell Dostoyevsky DCX jetzt ganz erheblich verbessert.

Hermes DCX

Wie Hermes, der große Botschafter der Götter und ein Führer zur Unterwelt, wird unser Hermes DCX auch die feinsten Details der Aufnahme zu Gehör bringen und den Musikliebhaber durch ein außergewöhnliches Musikerlebnis verwühnen.
 
Das Design des Hermes DCX, das durch geschwungene Linien und minimalistisches Design geprägt ist, vereint Form und Funktion in einem außergewöhnlichen Plattenspieler, der einfach einzurichten und zu bedienen ist.

Kubrick DCX

"Wenige Minuten später erhaschte er einen ersten Blick auf die Raumstation Eins, nur ein paar Meilen entfernt. Das Sonnenlicht glitzerte und funkelte von den polierten Metalloberflächen der langsam rotierenden Scheibe mit dreihundert Metern Durchmesser ... Die Mittelachse von der Raumstation, mit den ausgefahrenen Andockarmen, glitt nun langsam auf sie zu, anders als die Struktur, aus der sie entsprang, rotierte sie nicht - oder vielmehr lief sie mit einer Geschwindigkeit rückwärts, die genau der eigenen Drehung der Station entsprach. So könnte ein zu untersuchendes Raumschiff mit ihm verbunden werden, um Personal oder Fracht zu transportieren, ohne dabei katastrophal herumgewirbelt zu werden."

SA-Cover

Das SA-Cover ist ein hochwertiger Staubschutz aus 4mm dickem, transparenten Acryl. Es ist präzise CNC-gefräst mit handpolierten Kanten.

Die SA-Abdeckung kann mit allen SOULINES-Plattenspielern spezifiziert und geliefert werden.

SOULINES Satie DCX in der Zeitschrift LP Ausgabe 2018 06


Massezentrum

Unter diesem Titel schreibt Herr Thomas Schmidt über unser Analog-Laufwerk SOULINES Satie DCX in der Zeitschrift LP Ausgabe 2018 06:

Und doch gibt es da draußen Menschen, die immer noch dabei sind, sich dem Optimum anzunähern

Für einen Verkaufspreis von sehr freundlichen 1.990 Euro gibt es nicht nur ein clever gemachtes und ausgesprochen gut verarbeitetes Laufwerk, sondern darüber hinaus ein gut geschnürtes Gesamtpaket, das ein
hohes Verständnis für die Praxis zeigt: Im Karton befindet sich nämlich neben dem Laufwerk die pfiffige Acrylabdeckung, die Soulines inzwischen auch für andere Modelle neben den eigenen verkauft, die sehr
gute Kautschuk-Kork-Matte, eine Einstellschablone mit allen gängigen Geometrien sowie zwei vorgefräste Tonarmbasen nach Rega- und Jelco-Standard.

Im Hörraum war der Satie DCX rasend schnell aufgebaut – Teller drauf, Riemen aufgelegt, Laufwerk ins Wasser gebracht, Netzteil dran – fertig.

Die angelieferte Kombination sorgte von den ersten Tönen an für gute Laune – und recht schnell für einen zutiefst entspannten Hörtest.

Da gibt es keinen Bereich, der sich in den Vordergrund spielt, weder einen besonders analytischen noch einen besonders runden Auftritt – da ist einfach Musik zwischen und hinter und neben und vor den Boxen.

Der Soulines Satie DCX neigt überhaupt nicht dazu, Töne oder perkussive Anschläge künstlich zu verlängern – subjektiv hat man den Eindruck, dass die in die Konstruktion investierte Ingenieursleistung gut angelegt war.

Diese und andere Aufnahmen profitieren enorm von der unaufgeregten Art, die der Soulines Satie an den Tag legt.

… es bleibt stets der Eindruck eines sehr entspannten, sehr kompletten Plattenspielers, der viel reifer und größer klingt, als sein mehr als faires Preisschild vermuten lässt.

Unterm Strich…
Weniger ist mehr: Durch den Verzicht auf eine durchgehende Zarge wirkt der Soulines Satie optisch wunderbar leicht – akustisch ist er dagegen ein echtes Schwergewicht!



Kubrick DCX Lp Juli 2014


Frisch aus dem Orbit

Von daher:  Einen stabilen Unterbau suchen, das Gerät waagerecht ausrichten –  
dank der verstellbaren Füße kein Problem, Kabel an die Phonovorstufe und los geht’s.
Welche   Abschlussimpedanz   Sie   wählen, liegt wie üblich bei Ihnen. Ich lande in der Gegend von 500 Ohm, da kann das Audio Technica seinen filigranen und zarten Charakter am besten entfalten. Wer‘s etwas erdiger und stämmiger mag, der darf auch
gerne 100 Ohm versuchen. Die drei Mädels von Elaiza machen denn auch   gleich   deutlich, wes   Geistes   Kind der Kubrick DCX ist:  Er bietet dem feingeistigen Tonabnehmer   eine   sehr   passende Basis, trägt nicht zu dick auf, schafft eine rhythmisch fließende, in sich sehr  
stimmige   Atmosphäre.   Kein   begnadeter   Rock‘n‘Roller, aber eine im besten Sinne  
analog und fein klingende Kombination.  
Die ausgezeichnete Vier-Jahreszeiten-Einspielung mit Giuliano Carmignola tönt kompakt, konzentriert und mit der nötigen Autorität. Die Solovioline ist schön freigestellt, das Orchester gruppiert sich perfekt postiert drumherum. Die Abbildung gerät breit, majestätisch, mit nicht ganz so exemplarischer Tiefe. Die Wucht der Orchestereinsätze schafft der Soulines spielend überzeugend darzustellen.  Seine Vorliebe für die breite Bühne kommt ihm auch bei der fantastischen Neuauflage des Peter, Paul & Mary-Erstlings von ORG entgegen, die  
Kombi verschafft den drei Stimmen genau die Differenzierung, die sie brauchen.
Das gefällt und qualifiziert das Produkt des serbischen Herstellers als willkommene Alternative in der Plattenspielerlandschaft.   Man   darf   hier   ganz   ungehemmt zugreifen, denn hübsch ist dieser Plattenspieler allemal.
Holger Barske

 

Info



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