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Edwards Audio TT5a

699,00799,00

Elegant, leichtfüßig, dynamisch

Artikelnummer: n. v. Kategorie: Schlagwörter: ,

Beschreibung

Der Edwards Audio TT5a-Plattenspieler baut auf dem Erfolg unseres TT4-Plattenspielers auf – das renommierte deutsche LP-Magazin hat ihn zum „Produkt des Jahres“ für 2021 gekürt.

Wie alle unsere Edwards Audio Produkte wird auch der TT5 Plattenspieler in  Virginia Water Fabrik in Surrey entworfen, hergestellt und von Hand gefertigt. Derr TT5-Plattenspieler ist nicht nur ein stilvolles Statement, er vereint auch Fortschritte in der Materialtechnologie und den Fertigungstechniken, die den Ruf für hervorragende Musikalität und Leistung aufrechterhalten.

Der Edwards Audio TT5a-Plattenspieler verfügt über die gleiche Dämpfungstechnologie, die auch im TT4-Plattenspieler zum Einsatz kommt – eine Technologie, die typischerweise in der Luft- und Raumfahrtindustrie eingesetzt wird, um partielle Vibrationen und Geräusche zu dämpfen.

Diese Innovation wurde bei der Entwicklung des TT5a-Plattenspielers weiter genutzt und liefert so eine atemberaubende Klangqualität zu einem erschwinglichen Preis.

Wie alle Plattenspieler von Edwards Audio ist auch der TT5a mit dem TALK Custom 24V Motor und dem selbst entwickelten TALK A5 Tonarm mit VTA-Einstellung ausgestattet.

Der TALK A5 Tonarm verfügt außerdem über ein 12,7 mm starkes, konisches Tonarmrohr aus Aluminium, das mit einer, rot eloxierten Headshell-Halterung mündet.

Der Edwards Audio TT5 Plattenspieler ist in den Farben Schwarz, Grau, Rot, Weiß, Grün und Blau erhältlich und wird mit einer durchsichtigen Z-Staubschutzhaube geliefert.

Der TT5a verfügt über eine neuartige 9-schichtige Zarge, auf dem der neue 24V-Gleichstrommotor, der EA5 Tonarm und ein mit höchster Präzision gefertigtes 18 mm Lagergehäuse aus Messing montiert sind. Der innere Aluminium-Teller aus eigener Fertigung, läuft auf einer eigens hergestellten 5 mm Lagerkugel aus Keramik, das in einem extra angefertigten, leichten synthetischen Maschinenöl läuft, welches für Formel 1-Anwendungen konzipiert wurde. Dies alles wird komplettiert von einem  gedrehten 17 mm Acrylteller, hergestellt im eigenen Betrieb, angetrieben durch Talk’s eigenen maßgeschneiderten ‚Big Belter‘ schwarzen Antriebsriemen. Getragen von drei Füßen mit optionaler Gummiisolierung, dies alles entworfen, um die Masse des Plattenspielers zu ergänzen. Der TT5a wurde entworfen und gebaut, um Ihnen ein einzigartiges Preis/Leistungs-Verhältnis zu bieten. Wir glauben, dass es der ideale „erste Plattenspieler“ ist für Enthusiasten, die entweder gerade erst mit Vinyl anfangen oder auch für die vielen Vinyl-Rückkehrer nach ihrem „Ausflug“ in die digitale Welt.

Hinzu kommt noch die externe Box zur Drehzahlsteuerung, die SC5, mit 33/45 Geschwindigkeit, beide mit Fein-Justierung der Geschwindigkeit, zu der auch noch das Netzfilter ISO1 für eine weitere Steigerung der Performance kombiniert werden kann. Zusammen mit den exzellenten Phonovorstufen erhalten Sie eine Kombination, die, wie wir meinen, in dieser Preiskategorie ihresgleichen suchen wird, und selbst im Digitalbereich so manchen die Rücklichter zeigen wird.

Zusätzliche Informationen

Prinzip

Riemengetriebener Plattenspieler mit Wechselstrommotor

Gewicht

5,50 kg

Antrieb

Hochwertiger Wechselspannungsstrommotor

Geschwindigkeiten

33.3/45 U/min +/- 3%

Hauptlager

Messing-Lager mit Keramik Lagerkugel

Plattenteller

11mm Acrylteller

Chassikonstruktion

9lagige Acrylzarge

Ausführung

Schwarz, weiß, grau oder rot

Lieferumfang

Tonarm A5 VTA , Netzteil, Riemen Big Belter, diverse Inbus, Abdeckhaube in Chassis farbe

Netzanschluss

AC 230V/50Hz

Abmessungen (BXTxH) Gesammt mm

450mm x 105mm x 350mm

Optinonales Zubehör

Motorsteuerung SC5
Rubin Lagerkugel
Plattenteller
Aluminium Innenteller

Tonarm

A5 mit VTA option

Innenteller

Aluminium aus dem Vollen gedreht

Farbe

Grau Acrylversion, Rot Acrylversion, Schwarz Acrylversion, Weiß Acrylversion

Testbericht TT5 a HIFI TEST 03-2022

Testbericht TT5 a HIFI TEST 03-2022

Vielschichtig

Evolution statt Revolution muss das Motto bei der Entwicklung von Plattenspielern lauten – schließlich ist die zugrundeliegende Technik schon gut 100 Jahre alt. Aber manchmal sind es die kleinen Ideen, die so wertvoll sind.

Talk Electronics mit seiner Audio-Marke Edwards hat sich in den letzten Jahren sehr verdient gemacht um das Thema „Viel Klang für wenig Geld“. Neben den vorzüglichen kleinen Verstärkerlein haben es mir vor allem die schicken Plattenspieler angetan, die sich in der Preisklasse bis 1000 Euro mit einigen Modellen einen Ausnahmestatus erarbeitet haben. Der TT5a ist das neueste Modell dieser Plattenspieler- Serie. Das Vorgängermodell TT5 haben wir vor einen Jahr etwa hier vorgestellt – man kann sich also vorstellen, dass es bei Edwards Audio und dem namensgebenden Entwickler zügig voran geht, auch in diesen schwierigen Zeiten.

Stefan Becker, der für den deutschsprachigen Markt zuständige Importeur, hat uns das neue Modell quasi noch warm aus den Händen des Zolls persönlich zum Test vorbeigebracht. Ein ausführliches Interview mit Stefan Becker finden Sie übrigens auf den Seiten 62 und 63: Wie unseren langjährigen Lesern bekannt ist, stammten einige Baugruppen der Edwards-Audio-Plattenspieler aus dem Rega-Baukasten.

Diese OEM-Teile sind im Laufe der Jahre immer weniger geworden, so dass heute die Produktion so gut wie komplett in eigenen Händen ist. Genau genommen ist es inzwischen eher umgekehrt: Talk Electronics fertigt Teile und Schaltungen für einige renommierte andere Hersteller.

Immer noch relativ neu ist der Edwards-eigene Einpunkt-Tonarm, der Ein interessantes Detail zur Preisgestaltung: Der Tonarm wird auch als Einzelprodukt verkauft, mit einem Verkaufspreis von 499 Euro. Der TT5a mit diesem Arm kostet 799 Euro – eine ziemlich gute Kalkulation für den Kunden, wenn man mich fragt. Wie bei inzwischen allen Edwards-Plattenspielern üblich gibt es eine hübsch geformte Zarge – die eingefrästen Rundung verleiht dem flach bauenden Laufwerk eine ausgesprochen elegante Linie. Ganz neu ist hier die letztes Jahr eingeführte Mehrschicht-Bauweise und das Ausgangsmaterial Acryl, aus dem die insgesamt 5 Schichten aufgebaut sind – natürlich nicht ohne dämpfende Zwischenlagen.

Ich finde, das macht den TT5a gegenüber dem direkten Vorgänger noch einmal deutlich wertiger – die Zarge sieht „wichtiger“ aus, und natürlich hat die Bauweise bei der analogen Abtastung ein paar handfeste Vorteile in Sachen Resonanzverhalten. Das Gesamtgewicht von fünfeinhalb Kilo ist geblieben, ebenso wie der ebenfalls von Edwards selbst gefertigte Acrylteller.

Durch die gegenüber einem massiven Metall- Laufwerk recht geringe Masse ist so ein Laufwerk grundsätzlich empfindlicher gegenüber Schwingungen aller Art, also hat man dem TT5a recht massive und weiche Stellfüße spendiert, in denen sich Vibrationen totlaufen. Eine Haube gegen Luftschall gibt es nicht, dafür hat man dem TT5a eine maßgeschneiderte Abdeckung spendiert, die im Ruhezustand vor Staub und unvorsichtigen Zugriffen auf die Nadel schützt.

Der TT5a ist trotz der mehrschichtigen Zarge ein waschechter „Brettspieler“, das heißt Motor, Tellerlager und Tonarm sind alle auf einer Ebene montiert, was eine höhere Gefahr einer Übertragung von Motorvibrationen auf Teile der Signalkette erhöht. Um das zu vermeiden, hat man den Antrieb in einer dämpfenden Halterung eingebaut. Der Antrieb ist ein 24-Volt-Gleichstrommotor, der die Upgrade-Option einer externen Motorsteuerung mit elektronisch wählbaren Geschwindigkeiten bietet. Die Übertragung der Antriebskraft auf den Subteller erfolgt über den sogenannten „Big Belter“, einen etwas kräftigeren Riemen, der schwingungsfrei agiert.

Die Lagerbuchse inmitten der Zarge besteht aus Messing. Am Lagerboden findet sich eine Keramikkugel, auf der sich die Stahlachse des Subtellers dreht, der hoch präzise aus Aluminium gefertigt wird. Oben auf dem Subteller liegt der eigentliche Acrylteller.

Der Tonarm selbst sieht sehr solide aus – und das ist er auch: Die A5 genannte Version des Edwards-Einpunkters ist eine durch und durch pragmatische Konstruktion mit Aluminium-Rohr, die einfach gut funktioniert. Tatsächlich kann man nach der einmaligen Montage eines Tonabnehmers und dem Einstellen der Lateralbalance eigentlich auch vergessen, dass man es hier mit einem Einpunkter zu tun hat, so völlig einfach und unkompliziert ist das Handling. Wie gesagt: Man ist im Hause Edwards zu Recht so überzeugt von dem Produkt, dass er zu einem Preis von fast 500 Euro separat verkauft wird, das Modell mit Carbon-Armrohr sogar für 850 Euro. Und damit ist man immer noch auf der günstigen Seite – es würde mich daher auch nicht wundern, wenn man die Edwards-Arme demnächst auf einigen Modellen des Mitbewerbs sehen würde.
Zu unserem Test hat uns Stefan Becker einen Tonabnehmer aus dem Hause van den Hul montiert, eine Sache, die angesichts der doch recht unterschiedlichen Preisklassen in freier Wildbahn eher nicht passieren wird – obwohl: Von der Qualität her ist der TT5a durchaus in der Lage, auch ein solches System angemessen zu führen.
Ein Aspekt eines solchen Spitzentonabnehmers wird gerne mit den Worten hochpräzise und analytisch umschrieben. Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit, denn der TT5a bietet mit der neuen Zarge ein durchaus kräftiges Fundament im Bass und einen warmen und stabilen Grundtonbereich.
Damit verbindet er die auf seine Rega-Gene zurückgreifende Schnelligkeit und Trockenheit mit der Kraft und Substanz von deutlich schwereren (und teureren) Laufwerks-Tonarm-Kombinationen.
Timing und Rhythmus passen auf den Punkt – der Antrieb tut seinen Teil dazu. Noch ein bisschen besser geht es dann mit der externen Motorsteuerung, die noch etwas mehr Ruhe und Übersicht ins ohnehin schon mehr als überzeugende Klangbild bringt.
Mit Popmusik tut sich der Edwards Audio leicht: Profunde Bässe und eine transparente Hochtonwiedergabe ergänzen den farbenfrohen Mitteltonbereich und lassen das elegante Laufwerk deutlich „größer klingen“. In Sachen Klassik stehen Detailtreue und die ganz große Geste gleichberechtigt nebeneinander: Bei Orchestern wird die schiere Wucht und Dynamik des großen Klangkörpers perfekt reproduziert – gleichzeitig bietet der TT5a durch seine Neutralität dem Hörer die Möglichkeit, sich auch auf kleinere Details, ja, sogar einzelne Musiker zu kontrollieren – immer vorausgesetzt natürlich, dass die Aufnahme das auch hergibt.

Das funktioniert aber auch mit einem deutlich günstigeren Tonabnehmer, zum Beispiel mit dem hauseigenen C-100, das uns Analogfreunden als altes Schlachtross im Beriech MM-Tonabnehmer sehr bekannt vorkommt. Uns siehe da: Zwar sind hier die Ekcen und Kanten etwas runder und nicht so klar definiert, aber der souveräne und sehr erwachsene Grundcharakter des TT51 bleibt voll und ganz erhalten. Es muss also nicht immer gleich alles weit in den vierstelligen Bereich gehen – schon für unter 1.000 Euro Komplettpreis kann man mit dem richtigen Dreher High-End-Luft schnuppern!

Fazit

Mit neuem Tonarm und neuer Zarge geht der TT5a zum Preis des alten Modells ins Rennen – und hat damit schon gewonnen, klanglich setzt er nochmal einen drauf!

Video HIFI TEST TT5a in der Ausführung grau

Video HIFI TEST TT5a in der Ausführung grau

Testberichte TT5

Testberichte TT5

Edwards Audio TT5 HiFi Test TV HiFi 3/2020

Der Markt für neue Plattenspieler ist in den letzten 10 Jahren wirklich groß geworden, was aber nicht unbedingt für bezahlbare Modelle für den anspruchsvollen Einsteiger gilt. Eine der wenigen erfreulichen Ausnahmen ist Edwards Audio aus England. Definieren wir doch erst einmal den Einsteiger: darüber, dass namhaften Herstellern durchaus fündig. In der die diversen Pseudo-Retro-Plattenspieler im Grammofon-Look aus dem Supermarkt Ihres Vertrauens absoluter Schrott sind, müssen wir uns nicht unterhalten

, denke ich. Seriöse Angebote auf dem Neumarkt beginnen im Bereich zwischen 200 und 300 Euro – damit kann man an- den Grundbedarf decken und wird auch bei anspruchsvoller Qualitätsstufe darüber wird es interessant: Hier gibt es für den Laien nicht unbedingt offensichtliche qualitative Abstufungen, bei denen es durchaus passieren kann, dass ein Plattenspieler für 1.000 Euro nicht unbedingt anders aussieht als einer für 300. Und hier kommt Edwards Audio ins Spiel, die HiFi-Marke von Talk Electronics, die uns seit einiger Zeit mit Geräten begeistert, die konsequent Maßstäbe in Sachen „Viel HiFi fürs Geld“ setzen. Man macht hier keinen Hehl daraus, dass man vor allem zu Beginn der Fertigung bei den Plattenspielern einige Bauteile aus dem Rega-Sortiment verwendet hat. Das wurde aber schnell weniger und weniger: Inzwischen kommen nahezu alle eingebauten Komponenten aus eigener Entwicklung und Fertigung. Der letzte große Schritt auf dem Weg zur Eigenständigkeit war die Entwicklung eines eigenen Einpunkt-Tonarms, der nun die beiden „großen“ Laufwerke TT5 und TT6 ziert. Ein Einpunkt-Tonarm – wie sein Name schon sagt – ist nur in einem Punkt gelagert: In der Regel liegt der zentrale Lagerblock auf einem Dorn – auf einer Lagerpfanne, die möglichst weit oben liegt, damit der weiter unten liegende Masseschwerpunkt den Arm stabilisieren kann. Denn das ist das Hauptproblem aller Einpunktarme: die Stabilisierung der lateralen Balance. Diese Sorge nimmt einem der Edwards A5 sofort: Sein Spiel in beide Richtungen beträgt nur ein paar Millimeter und das Ausbalancieren per dezentral gebohrtem Gegengewicht dauert nur ein paar Augenblicke: Mit einem kleinen Spiegel auf dem Plattenteller checkt man nach der Auflagekraftjustage kurz, ob die Nadel senkrecht steht, dann arretiert man das Gegengewicht – Antiskating einstellen, fertig. Zum Einstandspreis von 699 Euro gehört übrigens kein Tonabnehmer. Auf Wunsch kann aber eine Kombination mit einem der drei Talk-Zephyr-Tonabnehmer geordert werden. Die Systeme stammen von renommierten japanischen Herstellern und sind ihr Geld in jedem Fall wert. Unser Testgerät haben wir mit dem Zephyr C200 geordert, das für einen Aufpreis von knapp 200 Euro das Paket zu einer wirklich runden Sache macht. Bei einer Etat-Grenze von etwas über 1.000 Euro wäre jetzt bei Bedarf sogar noch eine der vorzüglichen Edwards-Phonovorstufen drin: Dann hat man ein analoges Setup, das auch gehobene Ansprüche zufrieden stellt. Der TT5 hat eine 18 Millimeter starke Zarge aus MDF, die in den drei Farben Rot, Weiß und Schwarz geordert werden kann. Charakteristisch für Edwards Audio ist der ausgeschnittene Bogen in der Front der Zarge, der dem Plattenspieler zusammen mit den angefasten Kanten ein modernes und hochwertiges Aussehen verleiht – so einfach kann hübsches Design manchmal sein. Nicht selbstverständlich in der noch deutlich dreistelligen Preisklasse ist der Subteller aus gedrehtem Aluminium, auf dem der 11 Millimeter starke Acryl-Teller aufliegt. Die Stahlachse dreht sich auf einer 5 Millimeter durchmessenden Keramikkugel in einer Buchse aus Messing. Der 24-Volt-Synchronmotor ist von der Zarge entkoppelt und treibt den Subteller über einen hauseigenen Gummiriemen an, der Vibrationen vom Teller fernhält. Als Upgrade für alle Laufwerke mit diesem Motor gibt es übrigens eine externe Motorsteuerung, mit der man die Laufruhe des Drehers noch einmal deutlich verbessern kann. Edwards hat dem TT5 recht massive und weiche Stellfüße spendiert, in denen sich Vibrationen totlaufen. Störungen über Luftschall sind ebenfalls kein Thema: Eine Haube gehört zum Lieferumfang, wenn auch die Scharniere etwas schlicht aussehen. Ich habe den Hörtest nicht auf das eingebaute System beschränkt, sondern mich aus meiner Schublade bedient – vom Einsteiger-MM für schlanke 50 Euro bis hin zum High-End Tonabnehmer, der deutlich mehr kostet als der ganze Plattenspieler, war letztlich alles dabei. Die gute Nachricht dabei: Der Edwards TT5 ist in der Lage, die Klangunterschiede zwischen allen dieser Tonabnehmer deutlich herauszuarbeiten. Das ist ein gutes Zeichen und zeigt die hohe Grundqualität der Laufwerk-Tonarm-Kombination. Tendenziell ist ein so leichter „Brettspieler“ in Sachen Basstiefe und -wucht gegenüber schweren Laufwerken im Nachteil. Aber der TT5 schlägt sich mehr als respektabel: Knackige und durchaus tiefe Bässe sorgen für das nötige Fundament, um auch einfach mal Spaß an Popmusik und sogar elektronisch erzeugten Klängen zu haben, die ja in der Regel noch weit tiefer in den Basskeller reichen als Naturinstrumente. Die präzise und detailfreudige Hochtonwiedergabe, kombiniert mit dem Ausdruck starken Mitteltonbereich sorgt für Freude beim Hören: Das ist einfach eine gute Mischung aus Neutralität und Genauigkeit bei der Wiedergabe, gepaart mit einer gewissen Freude am Musizieren, die der Edwards zu jeder Zeit ausstrahlt. Dazu kommt, auch schon mit dem Zephyr C200, eine faszinierend lebensechte räumliche Abbildung, die die virtuelle Bühne zwischen, neben, vor und hinter den Lautsprechern im eigenen Hörraum in Weite und Tiefe voll ausnützt und einzelne Musiker zudem klar und deutlich an ihre Positionen setzt. Der TT5 kennt darüber hinaus keine bevorzugte Musikrichtung oder besser gesagt: Er bevorzugt alle Musikrichtungen gleichermaßen, sodass wir eine dicke Kaufempfehlung aussprechen dürfen.

Fazit Exzellenter und im wahrsten Sinne des Wortes preiswerter Plattenspieler, der für gerade einmal 699 Euro das Tor zur hochwertigen Musikwiedergabe weit aufstößt.

Video Plattenspieler Bedienungsanleitung

Video Plattenspieler Bedienungsanleitung

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Talk Elektronics Preisliste

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Talk Electronics Prospekt D

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Testbericht TT5 Lite Magazin

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Testbericht TT5 Hifi Test

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Bedienungsanleitung Plattenspieler

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Testbericht TT5a HIFI TEST

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