Beschreibung
Soulines tt42
High-End-Plattenspieler für bis zu zwei Tonarme
Der Soulines tt42 ist ein kompromisslos konstruierter High-End-Plattenspieler, der außergewöhnliche Laufruhe, hohe Flexibilität und eine ausdrucksstarke Musikwiedergabe miteinander verbindet. Sein massiver Mehrschichtaufbau aus Acryl, Aluminium und Edelstahl, der schwere Acrylteller sowie das präzise invertierte Hauptlager schaffen optimale Voraussetzungen für eine detailreiche, dynamische und klanglich natürliche Wiedergabe.
Der Name ist eine augenzwinkernde Anspielung auf Douglas Adams’ Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“, in dem die Zahl 42 als Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem gilt. Ob der tt42 die Antwort auf die Frage nach dem besten Plattenspieler ist, bleibt dem Hörer überlassen – technisch bringt er jedenfalls einige überzeugende Argumente mit.
Mechanisch ausgewogene Konstruktion
Der tt42 wurde mithilfe einer 3D-Konstruktionssoftware entwickelt. Bei der Gestaltung orientierte sich Soulines unter anderem am Goldenen Schnitt und an der Fibonacci-Folge. Ziel war eine möglichst ausgewogene Verteilung der Masse rund um die vertikale Achse von Hauptlager und Plattenteller.
Das Laufwerk kombiniert mehrere Materialien mit unterschiedlichen Resonanzeigenschaften. Die Hauptbasis besteht aus Acryl, während das massive Subchassis aus präzise CNC-gefrästem Aluminium gefertigt wird. Edelstahl kommt unter anderem beim Hauptlager, den Abstandshaltern und den verstellbaren Standfüßen zum Einsatz.
Durch diese gezielte Materialkombination sollen Resonanzen nicht lediglich verschoben, sondern über einen möglichst breiten Frequenzbereich kontrolliert und wirksam bedämpft werden.
Mehrschichtchassis mit kontrollierter Entkopplung
Hauptbasis, Aluminium-Subchassis, Motoreinheit, Tonarmbasen und Standfüße sind über unterschiedlich dimensionierte Gummi-Kork-Elemente miteinander verbunden. Je nach Baugruppe erfolgt diese Ankopplung über drei oder vier Punkte.
Diese Konstruktion reduziert die Übertragung mechanischer Störungen zwischen den einzelnen Komponenten. Gleichzeitig werden Vibrationen aus dem Rack oder der Stellfläche wirkungsvoll vom empfindlichen Abtastvorgang ferngehalten.
Das Hauptlager und beide Tonarmbasen sind direkt mit dem massiven Aluminium-Subchassis verbunden. Dadurch entsteht eine mechanisch stabile Einheit zwischen Plattenteller, Tonarm und Tonabnehmer – eine wichtige Voraussetzung für präzises Timing und eine saubere räumliche Abbildung.
60 Millimeter starker Acrylteller
Der Plattenteller wird aus laminiertem, gegossenem Acryl präzise gefertigt. Er ist 60 Millimeter stark und bringt 5,4 Kilogramm auf die Waage. Seine hohe Masse unterstützt einen ruhigen, gleichmäßigen Lauf und stabilisiert die Drehbewegung.
In die Oberseite des Tellers ist eine etwa 1 Millimeter tiefe Aussparung für das Plattenlabel eingearbeitet. Dadurch kann die Schallplatte plan auf dem Teller aufliegen. Da Acryl sehr gut als direkte Auflagefläche geeignet ist, kann der tt42 je nach persönlicher Klangpräferenz mit oder ohne Plattentellermatte betrieben werden. Eine hochwertige Gummi-Kork-Matte gehört zum Lieferumfang.
Plattenteller und Hauptlager werden individuell aufeinander abgestimmt und nicht lediglich als unabhängig produzierte Serienteile kombiniert.
Präzises invertiertes Hauptlager
Das massive invertierte Hauptlager wird mit engen Toleranzen aus Edelstahl gefertigt. Es besitzt einen Messingeinsatz und eine Anlaufscheibe aus Delrin. Eine polierte Edelstahlachse trägt eine eingefasste, gehärtete Stahlkugel, die exakt im Zentrum der Lagerachse positioniert ist.
Diese Konstruktion gewährleistet eine präzise Führung des schweren Plattentellers und minimiert unerwünschte Bewegungen. Das Ergebnis ist eine stabile Basis für eine ruhige, detailreiche und tonale ausgewogene Wiedergabe.
Riemenantrieb mit elektronischer Drehzahlregelung
Angetrieben wird der Soulines tt42 von einem kraftvollen, bürstenlosen Gleichstrommotor mit hohem Drehmoment. Der Motor befindet sich in einer eigenständigen, mechanisch bedämpften Motoreinheit und überträgt seine Kraft über einen Riemen auf den Plattenteller.
Eine integrierte elektronische Regelung sorgt für eine gleichmäßige Rotation. Der analoge Motorcontroller ist auf konstante Geschwindigkeit und natürliches musikalisches Timing ausgelegt.
Die Geschwindigkeiten 33⅓ und 45 Umdrehungen pro Minute lassen sich komfortabel auswählen. Für beide Drehzahlen steht zusätzlich eine Feinjustierung zur Verfügung.
Für zwei Tonarme vorbereitet
Eine besondere Stärke des tt42 ist seine hohe Flexibilität bei der Wahl der Tonarme. Das Laufwerk kann mit einem oder zwei Tonarmen ausgestattet werden und eignet sich je nach Konfiguration für Modelle mit 9 oder 12 Zoll Länge.
Die beiden Tonarmbasen bestehen jeweils aus einem Oberteil, einem Unterteil und einer austauschbaren Montageplatte. Ober- und Unterteil sind mit sechs Schrauben verbunden und können gegeneinander verschoben werden. Dadurch lässt sich der erforderliche Montageabstand an unterschiedliche Tonarmlängen anpassen.
Zum Lieferumfang gehören vier Aluminium-Tonarmplatten:
- zwei Tonarmplatten für SME-Befestigungen
- eine Tonarmplatte für Jelco-, Linn- und Ortofon-Befestigungen
- eine Tonarmplatte für Rega-, Origin-Live- und Audio-Note-Tonarme
Zusätzlich sind drei Sätze mit jeweils vier Edelstahl-Abstandshaltern in 15, 20 und 25 Millimeter Höhe enthalten. Damit lässt sich die Tonarmhöhe an unterschiedliche Konstruktionen und Bauhöhen anpassen.
Auf Anfrage kann Soulines auch individuell gefertigte Tonarmplatten für weitere Tonarmmodelle anbieten.
Massive, höhenverstellbare Standfüße
Der tt42 steht auf drei massiven, konisch geformten Füßen aus CNC-gefertigtem Edelstahl. Diese lassen sich in der Höhe verstellen und ermöglichen eine exakte waagerechte Ausrichtung des Laufwerks.
Auch die Standfüße sind über mehrstufige Aluminiumaufnahmen und unterschiedlich dimensionierte Gummi-Kork-Elemente an die Acrylbasis gekoppelt. Dadurch wird die Übertragung von Trittschall und Umgebungsresonanzen reduziert.
Besondere Merkmale
- massiver High-End-Plattenspieler mit Riemenantrieb
- elektronisch geregelter, bürstenloser DC-Motor
- analog arbeitende Motorsteuerung
- Geschwindigkeiten 33⅓ und 45 U/min
- separate Feinjustierung für beide Drehzahlen
- 60 mm starker Acrylteller mit 5,4 kg Gewicht
- präzises invertiertes Edelstahl-Hauptlager
- Mehrschichtkonstruktion aus Acryl, Aluminium und Edelstahl
- gezielte Resonanzkontrolle durch Gummi-Kork-Dämpfungselemente
- für einen oder zwei Tonarme geeignet
- kompatibel mit 9- und 12-Zoll-Tonarmen
- austauschbare Tonarmplatten
- drei höhenverstellbare Edelstahlfüße
- individuell aufeinander abgestimmte Lager- und Tellerbaugruppe
- umfangreiches Montage- und Justagezubehör
Abmessungen nach Konfiguration
| Konfiguration | Abmessungen B × T × H |
|---|---|
| Rechte Tonarmbasis für 9-Zoll-Tonarm | 470 × 355 × 165 mm |
| Zwei Tonarmbasen für 9-Zoll-Tonarme | 470 × 415 × 165 mm |
| Rechte Tonarmbasis für 12-Zoll-Tonarm | 530 × 355 × 165 mm |
| Zwei Tonarmbasen für 12-Zoll-Tonarme | 530 × 480 × 165 mm |
Fazit
Der Soulines tt42 richtet sich an anspruchsvolle Analogliebhaber, die ein außergewöhnlich massives, resonanzoptimiertes und flexibel konfigurierbares Laufwerk suchen. Sein 5,4 Kilogramm schwerer Acrylteller, das präzise invertierte Lager und die aufwendige Mehrschichtkonstruktion bilden eine hervorragende mechanische Grundlage für hochwertige Tonarme und Tonabnehmer.
Dank der beiden variablen Tonarmbasen lässt sich der tt42 für unterschiedliche Tonarme, Tonabnehmer und musikalische Anforderungen konfigurieren. Damit ist er nicht nur ein klanglich ambitioniertes Analoglaufwerk, sondern auch eine langfristig anpassbare Basis für hochwertige Vinylanlagen.
Zusätzliche Informationen
| Prinzip | Riemengetriebener Plattenspieler mit Gleichstrommotor |
|---|---|
| Gewicht | 20 kg |
| Antrieb | Elektronisch geregelter hochwertiger Gleichstrommotor |
| Geschwindigkeiten | 33,33 und 45,00 U/min einstellbar |
| Hauptlager | Invertiertes Edelstahllager mit Messingeinsatz, Delrin-Anlaufscheibe und gehärteter Stahlkugel |
| Plattenteller | 60 mm Acrylteller 5,4 Kg |
| Chassikonstruktion | mehrschichtige Aluminiumplattform |
| Entkopplung | 4-Punkte |
| Ausführung | Schwarz Eloxiertes Aluminium, Schwarzes Acryl |
| Lieferumfang | Technische Daten |
| Netzanschluss | AC 230V/50Hz |
| Gleichstromanschluss /Output | 24V/2A |
| Abmessungen (BXTxH)gesammt mm | 470-355-165 |
| Abmessungen (BXT) Aufstellfläche mm | 470-355 |
Testberichte Kubrick DCX LP Magazin
Testberichte Kubrick DCX LP Magazin
Frisch aus dem Orbit
Ihnen wäre nach ein wenig frischem Wind in der Riege der gerade noch finanzierbaren Plattenspieler? Dann wird Ihnen diese Maschine garantiert gut gefallen
Schick sieht er aus, keine Frage. Elegant glasperlgestrahltes und hell eloxiertes Aluminium, kombiniert mit einem mattweißen Acrylteller. Flache Silhouette, stimmiges Erscheinungsbild. Haben Sie noch nie gesehen, so ein Gerät? Wir bis vor Kurzem auch nicht, deshalb haben wir den „Soulines Kubrick DCX“ auch gleich geordert, um ihn mal unter die Lupe zu nehmen. Der Firmenname ist jedenfalls schon mal geschickt gewählt: Google liefert bei der Suche nach „Soulines“ – offensichtlich ein Kunstwort – seitenweise Ergebnisse, die ausschließlich auf diese Plattenspieler verweisen, welche in Serbien erdacht und produziert werden. Unser Proband bildet das Topmodell des zurzeit vier Modelle umfassenden Programms und kostet „nackt“, also ohne Tonarm und Tonabnehmer, 3.500 Euro. Im Preis inbegriffen sind drei Tonarmbasen für Arme nach dem Rega- Standard, solche mit Linn-Flansch und eine SME-Variante. Zusätzlich gibt’s ein Paket – das ist das, mit dem wir uns hier beschäftigen – bei dem ein Tonarm vom Typ Jelco SA 750D, ein feiner MC-Abtaster von Audio Technica in Gestalt des AT-33 PTG II und ein hochwertiges Tonarmkabel vom deutschen Hersteller WSS mitgeliefert werden. Die Komplettlösung kostet 4.600 Euro. Das ist nicht unbedingt supergünstig, hat aber auch das Potenzial für klangliche Großtaten. Soulines wurde 2009 von einen Mann namens Igor Gligorov ins Leben gerufen.
Nachdem er und seine Mannen sich zunächst mit Tuning und Umbau bestehender Plattenspieler beschäftigten, wuchs irgendwann der Wunsch nach einem „richtigen“ Plattenspieler. Erfahrung mit dem Metier war reichlich vorhanden, Grigorov verdingte sich in der Vergangenheit als Musiker (er hat eine abgeschlossene Cello- Ausbildung) und Studioprofi. Die Resultate können zwar gewisse Referenzen an existierende Geräte nicht verleugnen, aber das ist ja fast bei jedem Newcomer so. Der „Kubrick DCX“ bildet übrigens in dieser Hinsicht eine löbliche Ausnahme, er geht als ziemlich eigenständig durch. Lupfen wir zunächst den Plattenteller: Darunter kommt ein Aufbau aus drei verschiedenen, jeweils aus zehn Millimeter starkem Aluminium gefertigten Platten zum Vorschein. Die unterste Platte trägt die Antriebseinheit; diese ist in dem charakteristischen, an der linken Seite herausragenden Ausleger untergebracht. Darüber ist eine „dreiflügelige“ Platte angebracht, die das ganze Konstrukt trägt. An den Enden der Ausleger sind höhenverstellbare Füße angebracht, mit denen sich das Laufwerk waagerecht ausrichten lässt. Die oberste Platte bildet den Ausleger, auf dem der Tonarm montiert wird. Dazwischen gibt’s noch eine kleine runde Platte als Abstandshalter.
Die vielarmige Anordnung ist übrigens für die Namensgebung des Gerätes verantwortlich: Der Konstrukteur verbindet diese Optik mit der Raumstationsoptik aus Kubricks Science-Fiction-Meisterwerk „2001“. Alle drei Ebenen werden mit Lagen aus dem zweiten wichtigen „Baumaterial“ für diesen Plattenspieler voneinander entkoppelt, nämlich Gummikork. Unterschiedlich dicke Zuschnitte aus diesem sehr gut dämpfenden Material stecken zwischen je zwei Blechen. Das Tellerlager ist eine recht interessante Konstruktion. Es ist von invertierter Bauart, die Achse steht also auf der Basis, in diesem Falle einer solchen aus Messing. Besagte Achse (Stahl) hat in der Mitte eine breite Ausdrehung, wodurch nur ein relativ geringer Teil ihrer Oberfläche Kontakt zur Wandung der Lagerhülse (ebenfalls Messing) hat. Der Stabilität schadet das nicht, die kleinen reibenden Flächen sorgen aber für sehr wenig Lagergeräusche. Die vertikalen Kräfte nimmt eine kleine Keramikkugel auf, die in einer Vertiefung auf der Oberseite der Lagerachse ruht. Beim Spiegel in der Lagerhülse tippe ich aus der Anschauung heraus mal auf Teflon. Das Ganze trägt einen sauber gefertigten 40er-Acrylteller. Der Antrieb steckt in dem frei schwebenden Ausleger. Er ist aus fünf Lagen Alu (10 mm) realisiert, plus zwei dünnere Bleche als Deckel.
Im Inneren steckt ein elastisch aufgehängter geregelter Gleichstrommotor, dem bekannten Tapedeck-Motor von Scheu nicht unähnlich. Per Kippschalter lassen sich zwei Tellerdrehzahlen anwählen und mittels zweier versenkter Trimmpotis fein einstellen. Die Verbindung zum Teller übernimmt ein weißer Silikonriemen. Auf die Armbasis – womit wir beim letzten Ausleger wären – passen keine langen Tonarme. Ich halte es aber durchaus für möglich, dass man die Basisplatte gegen eine längere austauschen kann. Der im Paket enthaltene Jelco ist ein klassischer Neunzöller und macht sich optisch wie vom technischen Anspruch her sehr gut auf dem Laufwerk. Das Modell SA750 D verfügt über ein S-förmig gebogenes Edelstahlrohr und ein abnehmbares Headshell mit Standard-SME-Verschraubung, wodurch man Tonabnehmer sehr bequem wechseln kann. Der Arm ist klassisch kardanisch gelagert sehr solide gefertigt, der japanische Hersteller beherrscht sein Fach seit vielen Jahren. Eine oben übers Joch zugängliche Ölwanne erlaubt die Bedämpfung des Tonarms mittels Silikonöl, was bei manchen Abtastern von Vorteil sein kann. Das mitgelieferte Audio Technica AT-33 PTG II braucht diese Maßnahme nicht. Bei ihm handelt es sich um die aktuelle Inkarnation eines Klassikers aus dem Audio Technica-Programm.
Es arbeitet nach dem MC-Prinzip, liefert rund 0,3 mV Ausgangsspannung bei 5 cm/Sekunde Schnelle und fühlt sich bei rund 20 Millinewton Auflagekraft am wohlsten. Es verfügt über einen vergoldeten massiven Bor-Nadelträger und einen ziemlich kleinen Diamanten mit Microline-Schliff. Einzeln wechselt es für etwas über 500 Euro den Besitzer. Das Phonokabel „Silver Line KS30“ von WSS rundet das Paket ab und bürgt für den ungestörten Signaltransport zur Phonovorstufe. Es verfügt tonarmseitig über einen geraden massiven SME-Stecker, auf der anderen Seite der 1,5 Meter langen, angenehm flexiblen Leitung sind die ausgezeichneten Cinch-Stecker vom Typ Bullet Plug montiert. Wir haben unser Paket selbst montiert, Sie bekommen es fix und fertig zusammengebaut und eingestellt geliefert. Von daher: Einen stabilen Unterbau suchen, das Gerät waagerecht ausrichten – dank der verstellbaren Füße kein Problem, Kabel an die Phonovorstufe und los geht’s. Welche Abschlussimpedanz Sie wählen, liegt wie üblich bei Ihnen. Ich lande in der Gegend von 500 Ohm, da kann das Audio Technica seinen filigranen und zarten Charakter am besten entfalten. Wer‘s etwas erdiger und stämmiger mag, der darf auch gerne 100 Ohm versuchen.
Die drei Mädels von Elaiza machen denn auch gleich deutlich, wes Geistes Kind der Kubrick DCX ist: Er bietet dem feingeistigen Tonabnehmer eine sehr passende Basis, trägt nicht zu dick auf, schafft eine rhythmisch fließende, in sich sehr stimmige Atmosphäre. Kein begnadeter Rock‘n‘Roller, aber eine im besten Sinne analog und fein klingende Kombination. Die ausgezeichnete Vier-Jahreszeiten-Einspielung mit Giuliano Carmignola tönt kompakt, konzentriert und mit der nötigen Autorität. Die Solovioline ist schön freigestellt, das Orchester gruppiert sich perfekt postiert drumherum. Die Abbildung gerät breit, majestätisch, mit nicht ganz so exemplarischer Tiefe. Die Wucht der Orchestereinsätze schafft der Soulines spielend überzeugend darzustellen. Seine Vorliebe für die breite Bühne kommt ihm auch bei der fantastischen Neuauflage des Peter, Paul & Mary-Erstlings von ORG entgegen, die Kombi verschafft den drei Stimmen genau die Differenzierung, die sie brauchen. Das gefällt und qualifiziert das Produkt des serbischen Herstellers als willkommene Alternative in der Plattenspielerlandschaft. Man darf hier ganz ungehemmt zugreifen, denn hübsch ist dieser Plattenspieler allemal.
Fazit
Sehr fein, filigran und schlüssig tönt das Komplettpaket vom Deutschlandvertrieb. Zweifellos ist dem Hersteller mit dem Laufwerk ein wirklich schönes Stück Technik gelungen.








