The OPTOCOUPLER Mk II (Halogen Free)
Optisches Digitalkabel mit linsenförmig geschliffenen Faserenden, geringer Dämpfung und galvanischer Trennung – erhältlich mit Toslink
Beschreibung
Hochwertiges optisches Digitalkabel mit linsenförmig geschliffenen Faserenden
Das van den Hul The OPTOCOUPLER MK II ist ein hochwertiges optisches Digitalkabel für die zuverlässige Übertragung digitaler Audiosignale. Seine besondere Konstruktion unterscheidet es deutlich von gewöhnlichen Toslink-Kabeln: Beide Enden der einzelnen optischen Faser werden von van den Hul in Form einer konvexen, sphärischen Linse ausgeführt.
Diese linsenförmig gestalteten Faserenden bündeln das ein- und austretende Licht. Dadurch sollen Lichtverluste, interne Reflexionen und Laufzeitunterschiede innerhalb der Faser reduziert werden.
Das OPTOCOUPLER MK II eignet sich für hochwertige Verbindungen zwischen CD-Playern, Streamern, Fernsehern, Spielekonsolen, Digitalreceivern, D/A-Wandlern und weiteren Geräten mit kompatiblen optischen Digitalanschlüssen.
Digitale Signalübertragung mit Licht
Bei einer optischen Digitalverbindung wird das elektrische Ausgangssignal zunächst in Lichtimpulse umgewandelt. Diese Lichtimpulse werden durch die optische Faser übertragen und am empfangenden Gerät wieder in ein elektrisches Digitalsignal zurückverwandelt.
Da zwischen den beiden angeschlossenen Komponenten keine elektrisch leitende Signalverbindung besteht, ist die optische Übertragung gegenüber äußeren elektromagnetischen und elektrischen Störfeldern unempfindlich.
Über die optische Verbindung können außerdem keine Ausgleichsströme oder Masseschleifen zwischen den Geräten entstehen. Das kann besonders bei Anlagen hilfreich sein, in denen Computer, Fernseher, Netzwerkgeräte und HiFi-Komponenten miteinander verbunden werden.
Konvexe Faserenden als optische Linsen
Die wichtigste Besonderheit des OPTOCOUPLER MK II sind seine speziell bearbeiteten Faserenden. Beide Endflächen der einzelnen optischen Faser besitzen eine konvexe, sphärische Form und wirken dadurch wie kleine optische Linsen.
Bei gewöhnlich plan ausgeführten Faserenden kann schräg eintretendes Licht innerhalb der Faser häufiger an den Außenflächen reflektiert werden. Dadurch verlängern sich die Lichtwege und es entstehen unterschiedliche Laufzeiten zwischen den einzelnen Lichtstrahlen.
Die linsenförmige Konstruktion des OPTOCOUPLER MK II fokussiert das einfallende Licht stärker in Richtung der Faserachse. Nach Angaben von van den Hul entstehen dadurch pro Längeneinheit rund 50 Prozent weniger interne Wandreflexionen.
Geringere Lichtverluste
Jede Reflexion innerhalb einer optischen Faser verlängert den zurückgelegten Lichtweg. Gleichzeitig kann ein Teil der Lichtintensität verloren gehen.
Durch die Fokussierung an den konvexen Faserenden soll das Licht einen kürzeren und kontrollierteren Weg durch die Faser zurücklegen. Dies reduziert die Dämpfung und unterstützt eine zuverlässige Signalübertragung – auch dann, wenn das Kabel innerhalb der zulässigen Grenzen gebogen verlegt wird.
Van den Hul gibt für das OPTOCOUPLER MK II eine Dämpfung von weniger als 0,20 dB pro Meter an.
Reduzierte modale Dispersion
Lichtstrahlen können sich innerhalb einer optischen Faser in unterschiedlichen Winkeln ausbreiten. Strahlen, die häufiger an der Faserwand reflektiert werden, legen dabei einen längeren Weg zurück als Licht, das sich näher an der Faserachse bewegt.
Die daraus entstehenden Laufzeitunterschiede werden als modale Dispersion bezeichnet. Ein ursprünglich klar begrenzter Lichtimpuls kann dadurch am Ende der Faser zeitlich verbreitert ankommen.
Die linsenförmigen Faserenden des OPTOCOUPLER MK II reduzieren nach dem Konstruktionsprinzip von van den Hul die Zahl der internen Reflexionen. Dadurch sollen auch die Laufzeitunterschiede zwischen den einzelnen Lichtwegen geringer ausfallen.
Dies schafft gute Voraussetzungen für eine möglichst präzise Erkennung der digitalen Impulse durch den optischen Empfänger.
Geringe Einfügeverluste
Die konvexe Form ermöglicht außerdem einen kontrollierten Übergang zwischen der optischen Faser und den Sender- beziehungsweise Empfängermodulen der angeschlossenen Geräte.
Dadurch werden die optischen Einfügeverluste an den Anschlussstellen reduziert. Van den Hul gibt für das OPTOCOUPLER MK II einen Einfügeverlust von lediglich 0,15 dB an.
Die tatsächliche Qualität einer optischen Digitalverbindung hängt jedoch nicht allein vom Kabel ab. Auch die Lichtleistung des Senders, die Empfindlichkeit des Empfängers und die Qualität der optoelektronischen Wandler in den beteiligten Geräten beeinflussen die Übertragung.
Übertragungskapazität von mehr als 250 Mbit/s
Das OPTOCOUPLER MK II ist für eine Übertragungskapazität von mehr als 250 Megabit pro Sekunde ausgelegt. Die vorgesehene Anwendungswellenlänge beträgt 650 Nanometer und entspricht damit dem roten sichtbaren Lichtbereich, der typischerweise bei optischen Toslink-Verbindungen verwendet wird.
Welche digitalen Audioformate tatsächlich übertragen werden können, hängt von den optischen Ein- und Ausgängen der angeschlossenen Geräte ab. Das Kabel selbst nimmt keine Umwandlung oder Bearbeitung des Signals vor.
Auch die Unterstützung bestimmter PCM-Abtastraten, Dolby- oder DTS-Formate wird durch die Geräte und deren optische Schnittstellen bestimmt.
Unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen
Da innerhalb der optischen Faser Licht statt elektrischer Strom übertragen wird, können äußere elektrische und magnetische Felder das Signal im Kabel nicht direkt beeinflussen.
Das OPTOCOUPLER MK II kann deshalb problemlos in der Nähe folgender Komponenten verlegt werden:
- Netzleitungen
- Netzteile und Schaltnetzteile
- Fernseher und Monitore
- Computer
- Netzwerkkomponenten
- AV-Receiver
- Verstärker
- Funk- und WLAN-Geräte
- andere Audio- und Videokabel
Eine metallische Abschirmung ist bei einer rein optischen Signalübertragung nicht erforderlich.
Galvanische Trennung der angeschlossenen Geräte
Eine optische Verbindung stellt keine elektrisch leitende Masseverbindung zwischen den angeschlossenen Geräten her. Sender und Empfänger bleiben über diesen Signalweg galvanisch voneinander getrennt.
Dadurch können Brummprobleme und hochfrequente Störungen, die über eine elektrische Masseverbindung übertragen werden, vermieden werden. Besonders bei der Verbindung von Fernsehern, Computern und Netzwerkgeräten mit einer HiFi- oder Heimkinoanlage kann dies ein wichtiger praktischer Vorteil sein.
Bestehen zwischen den Geräten weitere elektrische Verbindungen, können über diese selbstverständlich weiterhin Masseverbindungen vorhanden sein.
Verschiedene Steckerkombinationen
Das OPTOCOUPLER MK II kann mit unterschiedlichen optischen Steckverbindern geliefert werden:
- Toslink auf Toslink
Der klassische Toslink-Stecker besitzt eine annähernd quadratische Form. Der optische Miniplug ähnelt äußerlich einem 3,5-mm-Klinkenstecker, überträgt jedoch ein optisches Signal.
Ein optischer Miniplug darf nicht mit einem gewöhnlichen analogen Kopfhörer- oder Line-Anschluss verwechselt werden. Vor der Bestellung sollte daher sorgfältig geprüft werden, welche optischen Anschlüsse die vorhandenen Geräte besitzen.
Werkseitige Konfektionierung
Die optischen Steckverbinder müssen werkseitig montiert werden. Eine nachträgliche Kürzung oder gewöhnliche manuelle Konfektionierung ist nicht vorgesehen.
Das ist insbesondere wegen der speziell geschliffenen sphärischen Endflächen wichtig. Nur eine präzise Bearbeitung und Montage gewährleistet, dass die linsenförmigen Faserenden ihre vorgesehene optische Funktion erfüllen.
Die Standardausführung ist in einer Länge von 1,0 Meter mit verschiedenen Steckerkombinationen erhältlich. Weitere Längen können abhängig von der gewünschten Ausführung über den autorisierten Fachhandel angefragt werden.
Robuste Außenkonstruktion
Das OPTOCOUPLER MK II besitzt einen Außendurchmesser von 7,5 Millimetern. Der Kabelmantel ist in einer perlmuttfarbenen Ausführung gehalten und halogenfrei.
Die vergleichsweise kräftige Ummantelung schützt die innenliegende optische Faser vor mechanischen Belastungen. Trotzdem darf das Kabel nicht scharf geknickt, gequetscht oder stark gezogen werden.
Anders als metallische Leiter kann eine optische Faser bei zu enger Biegung beschädigt werden oder erhöhte Lichtverluste verursachen.
Typische Einsatzmöglichkeiten
Das van den Hul OPTOCOUPLER MK II eignet sich unter anderem für folgende Verbindungen:
- CD-Player zu D/A-Wandler
- CD-Laufwerk zu DAC
- Streamer zu D/A-Wandler
- Fernseher zu Verstärker oder AV-Receiver
- Spielekonsole zu Audiosystem
- Netzwerkplayer zu DAC
- Digitalreceiver zu Verstärker
- Computer mit optischem Ausgang zu D/A-Wandler
- Minidisc- oder DAT-Geräte
- optische Audiointerfaces
- weitere Geräte mit Toslink- oder optischem Miniplug-Anschluss
Besondere Merkmale
- hochwertiges optisches Digitalkabel
- einzelne optische Faser
- sphärisch beziehungsweise konvex geformte Faserenden
- Faserenden wirken als optische Linsen
- verbesserte Fokussierung des Lichtstrahls
- laut Hersteller rund 50 Prozent weniger interne Wandreflexionen
- reduzierte optische Dämpfung
- verringerte modale Dispersion
- geringe zeitliche Verbreiterung der Lichtimpulse
- niedrige Einfügeverluste
- unempfindlich gegenüber elektrischen und magnetischen Störfeldern
- galvanische Trennung über den optischen Signalweg
- Toslink- und optische Miniplug-Ausführungen
- werkseitig montierte Steckverbinder
- halogenfreie Konstruktion
- perlmuttfarbener Kabelmantel
Technische Daten
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Hersteller | van den Hul |
| Modell | The OPTOCOUPLER MK II |
| Kabeltyp | Optisches digitales Verbindungskabel |
| Signalübertragung | Optisch |
| Optischer Aufbau | Einzelfaser |
| Gestaltung der Faserenden | Konvex beziehungsweise sphärisch |
| Anwendungswellenlänge | 650 nm |
| Übertragungskapazität | Mehr als 250 Mbit/s |
| Dämpfung | Weniger als 0,20 dB/m |
| Einfügeverlust | 0,15 dB |
| Außendurchmesser | 7,5 mm |
| Mantelfarbe | Perlmutt |
| Ausführung | Halogenfrei |
| Steckverbindungen | Toslink |
| Steckerkombinationen | Toslink–Toslink, Toslink– |
| Standardlänge | 1,0 m |
| Weitere Längen | Auf Anfrage |
| Steckermontage | Ausschließlich werkseitig |
Technische Änderungen und unterschiedliche lieferbare Konfektionen bleiben vorbehalten.
Hinweise zur Handhabung
Die empfindlichen optischen Endflächen sollten weder mit den Fingern berührt noch verschmutzt werden. Staub, Fett oder andere Ablagerungen können die Lichtübertragung beeinträchtigen.
Bei Nichtgebrauch sollten die mitgelieferten Schutzkappen wieder aufgesetzt werden. Dies gilt besonders bei Lagerung und Transport.
Falls eine Reinigung erforderlich ist, sollte ausschließlich ein sauberes, weiches und für optische Oberflächen geeignetes Tuch verwendet werden. Aggressive Reinigungsmittel oder scheuernde Materialien sind zu vermeiden.
Das Kabel darf nicht scharf geknickt, gequetscht oder unter schwere Möbel gelegt werden. Beim Entfernen ist immer das Steckergehäuse anzufassen. Ziehen am Kabel kann die Faser oder die Verbindung zwischen Faser und Stecker beschädigen.
Vor dem Einstecken müssen gegebenenfalls vorhandene Schutzkappen entfernt werden. Der Stecker sollte ohne Gewalt und in der korrekten Orientierung in die Buchse eingesetzt werden.
Optisch oder koaxial?
Optische und koaxiale S/PDIF-Verbindungen übertragen grundsätzlich digitale Audiodaten, besitzen jedoch unterschiedliche praktische Eigenschaften.
Die optische Verbindung bietet eine galvanische Trennung und ist vollständig unempfindlich gegenüber elektromagnetischer Einstrahlung. Eine koaxiale Verbindung arbeitet dagegen elektrisch und benötigt einen genau kontrollierten Wellenwiderstand von 75 Ohm.
Welche Verbindungsart im jeweiligen System die bessere Wahl ist, hängt von den angeschlossenen Geräten, den eingesetzten Sender- und Empfängerbausteinen sowie der gesamten Anlagenkonfiguration ab.
Der OPTOCOUPLER MK II ist besonders interessant, wenn eine elektrische Verbindung zwischen den Geräten vermieden werden soll oder Störungen über Masseverbindungen auftreten.
Fazit
Das van den Hul The OPTOCOUPLER MK II ist ein außergewöhnlich konstruiertes optisches Digitalkabel. Seine speziell geschliffenen, sphärischen Faserenden bündeln das Licht und reduzieren interne Reflexionen, Dämpfung, Einfügeverluste und modale Laufzeitunterschiede.
Die optische Übertragung ist unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen und sorgt über diesen Signalweg für eine galvanische Trennung der angeschlossenen Geräte.
Mit verschiedenen Toslink- Konfektionen, einer Übertragungskapazität von mehr als 250 Mbit/s und seiner robusten halogenfreien Konstruktion empfiehlt sich das OPTOCOUPLER MK II für anspruchsvolle digitale Audioverbindungen in HiFi-, TV- und Heimkinoanlagen.
Zusätzliche Informationen
| Verfügbare Standardlängen | 1,0m |
|---|---|
| Sonderlängen möglich | nein |
| Stecker | Toslink |
| Übertragungsgeswchwindigkeit | 250 Megabit/sekunde |
| Einspielzeit | 100 Stunden |
| Produlktfamilie | Optisches Kabel |
| Lieferumfang | Verpackung, Prospekt |
| Klangbeschreibung | Klar und sauber |
Anwendungsbereich
Anwendungsbereich
Alle optischen Digital Verbindungen mit beidseitigem TOS-Link Anschluss
Testbericht Optpcoupler HIFI TEST
Testbericht Optpcoupler HIFI TEST
Licht auf dem Weg
Van den Hul ist vor Jahrzehnten für seine exzellenten Tonabnehmer- Systeme bekannt geworden, die allesamt in penibler Handarbeit in den Niederlanden hergestellt wurden – mehr analog geht kaum. Seit einigen Jahren werden neben den Tonabnehmern, die nach wie vor gefertigt und bei Bedarf auch repariert werden, zudem hochwertige Kabel, wie das van den Hul The Optocoupler MK II produziert.
Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich beim Van den Hul The Opto coupler MK II um ein optisches Audio- Kabel zur Übertragung optischer, also digitaler Audio-Signale zwischen den Geräten. Das ist jetzt keine Abkehr von den analogen Ursprüngen des Unternehmens, sondern eher logische Konsequenz, denn schließlich geht es auch hier um die sorgsame Weiterleitung hochsensibler Audio-Daten. Diese sollen nach Möglichkeit unbeschadet und störungsfrei von A nach B, respektive von der Quelle zum Endgerät gelangen, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Hierzu hat man sich bei van den Hul besondere Gedanken zum Innenleiter, also den Glasfasern gemacht. Sämtliche Fasern sind an beiden Enden quasi wie eine konvexe Linse nach außen gewölbt. Dadurch passen sie nicht nur besonders gut in die Gegenstücke in den Buchsen, sie bündeln außerdem das einfallende Licht und schicken es auf möglichst geradem Weg durch den Leiter. Drinnen gibt es weitere Maßnahmen, die allzu häufige Umwege durch Reflexionen von den Rändern vermeiden helfen, selbst wenn das Kabel stark gebogen wird. Der Vorteil ist klar; jeder Umweg kostet Zeit, sogar bei Lichtgeschwindigkeit, und Laufzeitunterschiede können sich selbst digitale Signale nicht leisten.
Das tut es beim The Optocoupler MK II nach unseren Erfahrungen auch nicht. Angedockt an einen der letzten Oppo Player als Quelle und verbunden mit einem Yamaha RX-A6A als verstärkendes Element, darf das Kabel zeigen, was es kann. Vorher konnten wir allerdings den extrem sicheren Sitz der Stecker in beiden Geräten bewundern. Hier sitzt alles tadellos, deshalb gibt es am Klangerlebnis auch nichts zu bemängeln, denn auch hier werden wir mit perfekt sitzendem Timing versorgt.
Fazit
Die Entwicklung des van den Hul The Optocoupler MK II fällt nur auf dem ersten Blick aus dem üblichen Rahmen des Herstellers. Bei näherer Betrachtung überzeugt es mit sauberer Verarbeitung und einem hörbaren Zugewinn an Klangqualität










